Schriften sich darstellt, immer und immer wieder daraufhinwics, daß da noch Etwas fehle, und dieses Etwas inder That in nichts Geringen» besteht, als dem den ganzenBau eines schön vollendeten Lebens abrundendcn Schluß-steine. Bleibt es immerhin wahrscheinlich, daß bei längererLebensdauer deS. Künstlers dieser Schlußstein ein noch schö-nerer und besserer geworden wäre, als der früherhin gesetzte,so ist denn doch der Bisherige besser, als gar keiner. Und sokam es zur Entscheidung, vielseitig ausgesprochenen WünschenRechnung tragend, jenen zweiten Theil wieder aufzunehmen.
Uebrtgcns kann der Unterzeichnete die Bemerkung nichtunterdrücken, daß wenn auch dieser zweite Theil den Philo-sophen von Fach auf dem gegenwärtigen Standpunkte derWissenschaft nicht mehr genügen wird, wie er dem Verfasserselbst auf seinem zuletzt eingenommenen Standpunkte nichtmehr genügte, er dennoch für Denker im wettern Kreise derGebildeten einen überaus reichen Schatz heiliger Erkenntnißund daraus hervorgehender neuer Anregung bietet. Zichokkehat dieses Buch in seinem kräftigsten Mannesalter geschrie-ben, auf einer Höhe von Lebenserfahrungen und Studien,auf der ihm ohne Zweifel Einzelne, mit noch eindringen-dercm Scharfsinn begabt, voraneilen mochten, unter der aberauch eine große Zahl Anderer noch weit zurückblteb. Für siehat sein Werk daher auch, so wie es ist, großen Werth undum so mehr, als cs mit jener Gabe klarer, und (wenn esgestattet ist, wo es sich um Uebersinnltchcs handelt, diesen