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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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war, daß in dem Nachlasse des Verewigten sich neues, we-nigstens einigermaßen vollständiges Material finden werde,das mit der Zeit an dessen Stelle gesetzt werden könnte.

Diese Hoffnung war der zweite bestimmende Grund.Denn Heinrich Zschokke hatte, wie bereits in dem Vorbe-rtcht zur vierten Auflage bemerkt wurde, ein neues Werküber dasgöttliche All" in Arbeit. Er schrieb daran Jahrelang; selbst während seiner Krankheit war dies noch seineLieblingsbeschäftigung; allein der Tod kam zu früh. SeinWerk blieb Bruchstück und zwar, wie sich nun bei genauererPrüfung ergeben hat, dermaßen Bruchstück, daß es durch-aus unzulässig gewesen wäre, "dasselbe in so unvollendeterGestalt der Oeffcntlichkeit zu übergeben.

Bei dieser Sachlage kam es wieder zu Erwägungen dar-über, ob bei den vielfachen, sich immer wiederholenden Nach-fragen des Publikums nach dem religiös-philosophischenThetle der Selbstschau, es nicht dennoch gerathen sein dürfte,jenen im Buchhandel vergriffenen, zweiten Theil wieder inseiner alten Gestalt abdrucken zu lassen, und der Selbst-biographie, wie ehedem, beizugebcn. Dagegen sprach derobenerwähnte, erstere Grund; dafür aber wesentlich der Um-stand, daß beim Abgang derWelt- und Gottanschauung"für die Freunde der Zschokkeschen Schriften im Bilde seinesLebens und Wirkens immerhin eine bedeutende Lücke unaus-gefüllt blieb, die um so schmerzlicher gefühlt wurde, alsder ganze Entwicklungsgang seines Geistes, wie er in seinen