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Ausdruck zu brauchen) volksthümlicher DarstcllungSweisegeschrieben ist, welche sonst beinahe allen Schriften ähnlicherArt abgeht. Die Meisten der Letzter» sind für den engab-gegrenzten Kreis der Schule bestimmt: die „ Welt- und Gott-anschauung" dagegen geht auf Volksbelchrung, in höhermSinne des Wortes, aus. Hat mancher junge Mann, derzu den „Heimlichkranken" unserer Zeit gehörte, im „Ala-montade" den ernsten Wink erhalten, wo Balsam für ihnzu suchen sei; haben Tausende von Familien seit bald einemhalben Jahrhundert beim Lesen und Wiederlesender „Stun-den der Andacht" Trost und häusliche Erbauung imGeiste Jesu Christi gefunden und hat dieses Buch selbst dareligiöse Gefühle wieder geweckt, wo die Herzen dem Gött-lichen völlig abgestorben schienen: so ist die „Gottan-schauung" für Jeden, den die heilige Sehnsucht zu tie-ferem Ergründen weiter treibt, ein, wenn auch leises, Lüftendes Vorhanges, der vor dem Allerheiltgsten der Wahrheitschwebt. Vollkommene Erkenntniß, wo ist sie hienieden zufinden? In spätern Jahrtausenden wird auf die Forschun-gen unserer Tage zurückgeblickt werdest, wie wir jetzt aufPlato zurückschauen; und einst, wenn was gesagt ist in Jrr-thum und Schwachheit, auferstehen wird in Kraft, wie wirduns da erst unser jetziges Wissen und Weissagen als Stück-werk erscheinen!
Aarau, im September 1852.
Emil Zschokke.