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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Anmerkungen zum zweiten Bande.

R u p r e ch t.

Sie schämte sich. Verzeiht ihr, gnäd'ger Herr!

FS war ihr Richter doch, sie mußt' ihn schonen.Komm nur jetzt fort zu Haus'. Es wird sich finden.

Cd e.

Ja, schämen!

Ruprcch t.

Gut. So war's was Anderes.

Vehakt'ü für dich, was brauchen wir's zu wissen.

Du wirst's schon auf der Flieder-Bank mir eins,

Wenn von dem Thurm die Vesper geht, erzählen.Komm, sei mir gut.

W alter.

Was wir'S zu wissen brauchen?So denk' ich nicht. Wenn Jungfer Eve will,

Daß wir an ihre Unschuld glauben sollen;

So wird sic, wie der Krug zerbrochen worden,Umständlich noch den Hergang uns berichten.

Ein Wort keck hingeworfen, macht den RichterIn meinem Aug' der Sünd' noch gar nicht schuldig.

Ruprecht.

Nun denn, so fass' ein Herz! du bist ja schuldlos.Sag'S, was er dir gewollt, der Pferdefuß.

Sieh, hätt' ein Pferd bei dir den Krug zertrümmert,

Ich war' so eifersüchtig just, als jetzt.

Eve.

WaS hilft's, daß ich jetzt schuldlos mich erzähle?Unglücklich sind wir beid' auf immerdar.

Ruprecht.

Unglücklich, wir?

Walter.

Warum ihr unglücklich?

Ruprech t.

Was gilt's, da ist die Conscription im Spiele.

Eve. (wirft sich Wallern zu Füsten)Herr, wenn ihr jetzt nicht helft, sind wir verloren!

W alter.

Wenn ich nicht?