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An den Erzherzog Carl.
(Nach der Schlacht bei Asp-N!. Den 21. und 22. Mai 1SVS.)
Hättest Du Turenne besiegt,
Der an dem Zügel der EinsichtLeicht den ehernen Wagen des Kriegs,
Wie ein Mädchen ruhige Rosse lenkte;
Oder jenen Gustav der Schweden,
Der an dem Tage der SchlachtSeraphische Streiter zu Hülfe rief;
Oder den Suwarow, oder den Soltikow,
Die bei der Drommete Klang
Alle Dämme der Streitlust niedertraten,
Und mit Bächen von Blut
Die granitene Bahn des Sieg« sich sprengten: —
Siehe, die Juugsran'n rief ich herbei des Landes,
Daß sie znm Kranz den Lorbeer flöchten,
Dir die Scheitel, o Herr, zu krönen!
Aber wen rns' ich, (o Herz, was klopfst du?)
Und wo blüht, an welchem Busen der MutterSo erlesen, wie sie ans Eden kam,
Und wo duftet, auf welchem Gipfel,
Unverwelklich, wie er Meiden kränzet,
Jungfrau und Lorbeer, Dich, o Carl, zu krönen,
Ueberwinder des Unüberwindlichen!