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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Kleine Gelegenheitsgedichte.

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5. An S. v. H. (1808).

<AlS sic die Camille besungen wissen wollte.)

Das Blümchen, das, dem Thal ciitblttht,Dir Ruhe giebt und Stille,

Wenn Krampf dir durch die Nerve glüht,Das nennst dn die Camille.

Du, die, wenn Krampf das Herz umstrickt,O Freundin, anS der FülleDer Brust mir soviel Stärkung schickt,

Dn bist mir die Camille.

Der Schrecken im Bade.

Eine Idylle.

Johanna.

Klug, doch von List durchtrieben ist die Grethe,

Wie kein' im Dorf mehr!Mütterchen," so spricht sie,Und gleich, als schente sie den Duft der Nacht,

Knüpft sie ein Tuch geschäftig sich ums Kinn:

Laß doch die Psorte mir, die hintre, offen;

Denn in der Httrd' ein Lamm erkrankte mir,

Dem ich Lavendelöl noch reichen muß."

Und, husch! statt nach der Hürde, die Verrätherin,Drückt sie zum Seegestade sich hinab.

Nun heiß, fürwahr, als sollt' er Ernten reifen,

War dieser Tag des Mai's, und Blumen gleichFühlt' jedes Glied des Menschen sich erschlafft.

Wie schön die Nacht ist! wie die Landschaft ringsIm milden Schein des Mondes still erglänzt!