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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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E p i g r a m m e.

Erste Reihe. (April 1808.)

1. Herr von Goethe.

Siehe, das nenn' ich doch würdig, fürwahr, sich iin Mer beschäft'gen!Er zerlegt jetzt den Strahl, den seine Jugend sonst warf.

2. Komödienzettel.

Heute zum ersten Mal mit Verguust: di- Penthesilea,Hundekomödie; ActeurS: Helden und Köter und Frau'u.

3. Forderung.

Glaubt ihr, so bin ich euch, was ihr nur wollt; recht »ach der Lust

Gottes,

Schrecklich und lustig und weich: Zweiflern versink' ich zu nichts.

4. Der Kritiker.

Gottgesandter, sieh da! Wenn dn das bist, so verschaff' dirGlauben." Der Narr, der! Er hört nicht, was ich eben gesagt.

5. Dedication der Penthesilea.

Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht! Mit Hunden zerreißt sie,Welchen sie liebet, und ißt, Haut dann und Haare, ihn ans.

6. Üerwahrnng.

Scheltet, ich bitte, mich nicht! Ich machte, beim delphischen Gotte,Nur die Verse; die Welt nahm ich, ihr wißt's, wie sie steht.

7. Üoltairr.

Lieber! ich auch bin nackt, wie Gott mich erschaffen, natürlich,

Und doch häng' ich mir klug immer ein Mäntelchen um.