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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
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Zehnter Austritt.

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Die Seuche grauenvoll dir in den Weg!

Zwar du bist, wie du sagst, noch unberührt;

Jedoch dein Volk ist, deiner Lenden Mark,

Vergiftet, keiner Thatcn fähig mehr,

Und täglich, wie vor Sturmwind Tannen, sinken.

Die Häupter deiner Treuen in den Staub.

Der Hingestrcckt' ist'S aufcrstehungslos,

Und wo er hinsank, sank er in sein Grab.

Er sträubt, und wieder, mit unsäglicherAnstrengung sich empor: cs ist umsonst!

Die giftgeätzten Knochen brechen ihni,

Und wieder nicdersinkt er in sein Grab.

Ja in des Sinns entsetzlicher Verwirrung,

Die ihn zuletzt befällt, sieht man ihn scheußlichDie Zähne gegen Gott unv Menschen fletschen,

Dem Freund, dem Bruder, Vater, Mutter, Kindern,

Der Braut selbst, die ihm naht, entgcgcnwüthend.

Die Herzogin, lindem sic an der Tochter Vrnst niedersinkt)

O Himmel!

Helena.

Meine geliebte Mutter!

Guiskard. lsich langsam umschcnd)

Was fehlt ihr?

Helena, (zögernd!

Es scheint

Vuiskard.

Bringt sic in's Zelt!

(Helena sührt die Herzogin ab)Der Greis.

Und weil du denn die kurzen Worte liebst: