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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Sechster Auftritt.

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In manchem andern Wettstreit siegest du,

In diesem einen, Herr, stehst dn ihm nach;

Und weil dein Feldherrnwort erlaubend bloß,

Gebietend sein«, so giebst du uns wohl zu,

Daß wir dem dringenderen hier gehorchen.

<Zn Robert, kalt) Wenn dn befiehlst zu gehn, wir trotzen nicht.

Du bist der Guiskardssohn, das ist genug!

Sag', ob wir wiederkommen dürfen, sag'

Uns wann, so führ' ich diese Schaar zurück.

Kode r t. lscine Verlegenheit verbergend)

Kehrt morgen wieder. Oder heut, ihr Freunde.

Vielleicht zu Mittag, wcnn's die Zeit erlaubt.-

Ganz recht. So gcht's. Ein ernst Geschäft hält ebenDen Guiskard nur auf eine Stunde fest;

Will er euch sprechen, wenn cs abgethan,

Wohlan, so komm' ich selbst, und ruf' euch her.

Abälard.

Thnst du doch mit dem Heer, als wär's ein Weib,

Ein schwang eres, das niemand schrecken darf!

Warum hehlst du die Wahrheit? Fürchtest duDie Niederkunft? lZum Volke gewandt)

Der Guiskard fühlt sich krank.

Der Vrcis. lerschrocken)

Beim großen Gott des Himmels und der Erde,

Hat er die Pest?

lAbälard.

Das nicht. Das sürcht' ich nicht

Obschon der Arzt Besorgniß äußert: ja.

Ködert.

Daß dir ein Wetterstrahl aus heitrer LuftDie Zunge lähmte, du Vcrräther, dn!

lab in'S Zelt)