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lieber bar Marionettentheater.
Da diese Aeußernng mir durch die Art, wie er sie vorbrachte,mehr als ein bloßer Einfall schien, so ließ ich mich bei ihm nieder,um ihn über die Gründe, ans die er eine so sonderbare Behauptungstützen könne, näher zu vernehmen. Er fragte mich, ob ich nicht inder That einige Bewegungen der Puppen, besonders der kleineren,im Tan; sehr graziös gefunden habe- Diesen Umstand konnte ichnicht leugnen. Eine Gruppe von vier Bauern, die nach einem ra-schen Tact die Nonde tanzte, hätte von Tcniers nicht hübscher ge-malt werden können.
Ich erkundigte mich nach dem Mechanismus dieser Figuren, undwie es möglich wäre, die einzelnen Glieder derselben, und ihre Punkte,ohne Myriaden von Fäden an den Fingern zu haben, so zu regieren,als cs der Rhythmus der Bewegungen oder der Tanz erfordere?
Er antwortete mir, daß ich mir nicht verstellen müsse, als objedes Glied einzeln während der verschiedenen Momente des Tanzesvon dem Maschinisten gestellt und gezogen würde. Jede Bewegung,sagte er, hätte einen Schwerpunkt; es wäre genug, diesen in demInnern der Figur zu regieren; die Glieder, welche nichts als Pen-del wären, folgten ohne irgend ein Znthnn ans eine mechanische Weisevon selbst. Er setzte hinzu, daß diese Bewegung sehr einfach wäre,daß jedesmal, wenn der Schwerpunkt in einer geraden Linie be-wegt wird, die Glieder schon Cnrvcn beschrieben; und daß oft, anseine blos zufällige Weise erschüttert, das Ganze schon in eine Art vonrhythmischer Bewegung käme, die dem Tanz ähnlich wäre.
Diese Bemerkung schien mir zuerst einiges Licht über das Ver-gnügen zu werfen, das er in dem Theater der Marionetten zu fin-den vorgegeben hatte. Inzwischen ahncte ich bei Weitem die Fol-gerungen noch nicht, die er späterhin daraus ziehen würde.
Ich fragte ihn, ob er glaube, daß der Maschinist, der diese Pup-pen regiere, selbst ein Tänzer sein, oder wenigstens einen Begriffvom Schönen im Tanz haben müsse?