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Der Zweikampf.
dm Henkern: er möge znr Brandmarknng seines Andenkens auf je-nem Scheiterhaufen verderben, auf welchem wir eben um seinetwil-len im Begriff waren zwei Unschuldige zu opfern! Und damit, wäh-rend die Leiche des Elenden in röthlichen Flammen anfprasselnd vomHauche des Nordwindes in alle Lüfte verstreut und verweht ward,führte er Frau Littegardcn im Gefolge aller seiner Ritter auf dasSchloß. Er fetzte sie durch einen kaiserlichen Schluß wieder in ihrväterliches Erbe ein, von welchem die Brüder in ihrer unedelmüthi-gcn Habsucht schon Besitz genommen hatte»; und schon nach dreiWochen ward ans dem Schlosse zu Brcpsach die Hochzeit der bei-den trefflichen Brautleute gefeiert, bei welcher die Herzogin Negen-tin, über die ganze Wendung, die die Sache genommen hatte, sehrerfreut, Littegarden einen großen Theil der Besitzungen des Grafen,die dem Gesetz verfielen, zum Brautgeschenk machte. Der Kaiseraber hing Herrn Friedrich nach der Trauung eine Gnabenkette umden Hals; und sobald er nach Vollendung seiner Geschäfte mit derSchweiz wieder in Worms angekommen war, ließ er in die Statu-ten des geheiligten göttlichen Zweikampfs, überall wo voransgesetztwird, daß die Schuld dadurch unmittelbar an's Tageslicht komme,die Worte einrücken: wenn es Gottes Wille ist.