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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Der Zweikampf.

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zes in's Auge; er kehrte sich, indem er sein Tuch ergriff, der Wandzu, und Frau Helena und ihre Töchter knieten in stiller Rührungau seinem Bett nieder, und mischten, indem sie seine Hand küßten,ihre Thräncn mit den seinigen. Inzwischen war der Thnrmwachtcrmit Speisen für ihn und die Seinigen in sein Zimmer getreten,und da Herr Friedrich ihn fragte, wie sich Frau Littegarde befinde:vernahm er in abgerissenen und nachlässigen Worten desselben, daßsie auf einem Bündel Stroh liege, und noch seit dem Tage, da sieeingesetzt worden, kein Wort von sich gegeben habe. Herr Friedrichward durch diese Nachricht in die äußerste Besorgnis; gestürzt; er-trug ihm auf, der Dame zu ihrer Beruhigung zu sagen, daß crdnrch eine sonderbare Schickung des Himmels in seiner völligenÄes-sernng begriffen sei, und bat sich von ihr die Erlaubniß ans, sienach Wiederherstellung seiner Gesundheit mit Genehmigung des Schloß-vogts einmal in ihrem Gefängniß besuchen zu dürfen. Doch dieAntwort, die der Thurmwächter von ihr nach mehrmaligem Rüt-teln derselben an: Arm, da sie wie eine Wahnsinnige, ohne zu hörenund zn sehen, auf dem Stroh lag, empfangen zu haben vorgab,war: nein, sie wolle, so lange sie auf Erden sei, keinen Menschenmehr sehen; ja man erfuhr, daß sie noch an demselben Tagedem Schloßvogt in einer eigenhändigen Zuschrift befohlen hatte, nie-manden, wer es auch sei, den Kämmerer von Trota aber am aller-wenigsten, zn ihr zu lassen; dergestalt daß Herr Friedrich, von derheftigsten Bckümmerniß über ihren Zustand getrieben, an einemTage, an welchem er seine Kraft besonders lebhaft wicderkehrenfühlte, mit Erlaubniß des Schloßvogts anfbrach, und sich ihrer Ver-zeihung gewiß, ohne bei ihr angemeldet worden zn sein, in Beglei-tung seiner Mutter und beiden Schwestern nach ihrem Zimmer ver-fügte.

Aber wer beschreibt das Entsetzen der unglücklichen Littegarde,als sie sich bei dein an der Thür entstehenden Geräusch, mit halb