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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Der Zweikampf.

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Trota, falls Gott sich im eisernen Urthcil nicht für ihn, sondernfür den Grafen Jacob den Rothbart und für die Wahrheit der Aus-sage entschied, die derselbe vor Gericht gegen sie abgcleistet hatte.Frau Littegarde, als sie Herrn Friedrichs Mutter und Schwesternzur Seite cintreten sah, stand mit dem ihr eigenen Ausdruck vonWürde, der durch den Schmerz, welcher über ihr Wesen verbreitetwar, noch rührender ward, von ihrem Sessel auf und fragte sie,indem sie ihnen entgegen ging, was sie in einem so verhängnißvol-len Augenblick zu ihr führe. Mein liebes Töchterchcn, sprach FrauHelena, indem sie dieselbe ans die Seite führte: wollt ihr einer Mut-ter, die keinen Trost im öden Alter als den Besitz ihres Sohnes hat,den Kummer ersparen, ihn an seinem Grabe beweinen zu müssen;euch, che noch der Zweikampf beginnt, reichlich beschenkt und aus-gestattct ans einen Wagen setzen, und eins von nnscrn Gütern, dasjenseits des Rheins liegt und euch anständig und freundlich empfan-gen wird, von uns zmn Geschenk annehmen? Littegarde, nachdem sieihr mit einer Blässe, die ihr über das Antlitz flog, einen Augen-blick starr in's Gesicht gesehen hatte, bog, sobald sie die Bedeutungdieser Worte in ihrem ganzen Umfang verstanden hatte, ein Knieevor ihr. Verehrnngswürdigste und vortreffliche Frau! sprach sie;kommt die Besorgnis;, daß Gott sich in dieser entscheidenden Stundegegen die Unschuld meiner Brust erklären werde, ans dem Herzeneures edlen Sohnes? Weshalb? fragte Frau Helena. Weil ichihn in diesem Falle beschwöre, das Schwert, das keine vertrauens-volle Hand führt, lieber nicht zu zücken, und die Schranken, unterwelchem schicklichen Vorwand cS sei, seinem Gegner zu räumen; michaber, ohne dem Gefühl des Mitleids, von dem ich nichts annehmenkann, ein unzeitiges Gehör zu geben, meinem Schicksal, das ich inGottes Hand stelle, zu überlassen! Nein! sagte Frau Helena ver-wirrt; mein Sohn weiß von nichts! Es würde ihm, der vor Gerichtsein Wort gegeben hat, eure Sache zu verfechten, wenig anstehen,