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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
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Der Findling.

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und nicht in der Stadt nmkommen zn lassen. Dabei saßte er desAlten Hand, drückte und küßte sie nnd weinte darauf nieder. Piachiwollte in der ersten Regung des Entsetzens den Jungen weit vonsich schlendern, doch da dieser in eben diesem Augenblick seine Farbeveränderte nnd ohnmächtig auf den Boden niedersank, so regte sichdes guten Alten Mitleid: er stieg mit seinem Sohn ans, legte denJungen in den Wagen, nnd fuhr mit ihm fort, obschon er ans derWelt nicht wußte, was er mit demselben anfangcn sollte.

Er unterhandelte noch in der ersten Station mit den Wirths-lenten über die Art nnd Weise, wie er seiner wieder los werdenkönne: als er schon ans Befehl der Polizei, welche davon Wind be-kommen hatte, arretirt nnd unter einer Bedeckung, er, sein Sohnnnd Nicolo, so hieß der kranke Knabe, wieder nach Ragusa zurücktransportirt ward. Alle Vorstellungen von Seiten Piachi's über dieGrausamkeit dieser Maaßrcgcl halfen zn nichts; in Nagnsa angckom-mcn, wurden nunmehr alle drei unter Aussicht eines Häschers nachdem Krankenhause abgeführt, wo er zwar, Piachi gesund blieb, nndNicolo der Knabe sich von dem Nebel wieder erholte: sein Sohnaber, der eilfjährige Paolo, von demselben angestcckt ward, nnd indrei Tagen starb.

Die Thore wurden nun wieder geöffnet nnd Piachi, nachdemer seinen Sohn begraben hatte, erhielt von der Polizei Erlaubnis;zu reisen. Er bestieg eben, sehr von Schmerz bewegt, den Wagennnd nahm bei dem Anblick des Platzes, der neben ihm leer blieb,sein Schnupftuch heraus, um seine Thränen fließen zu lassen: alsNicolo mit der Mütze in der Hand an seinen Wagen trat und ihmeine glückliche Reise wünschte. Piachi beugte sich ans dem Schlageheraus und fragte ihn mit einer von heftigem Schluchzen unter-brochenen Stimme: ob er mit ihm reisen wollte? Der Junge, so-bald er den Alten nur verstanden hatte, nickte und sprach: o ja,sehr gern! nnd da die Vorsteher des Krankenhauses ans die Frage