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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Dai Bettclweib von Locarno.

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Zimmer; und während der Marquis, der den Degen ergriffen: werda? ruft, und da niemand antwortet, gleich einem Rasenden, nachallen Richtungen die Luft durchhaut, läßt sie anspannen, entschlossen,augenblicklich nach der Stadt abzufahren. Aber che sie noch einigeSachen zusammcngepackt und nach Znsammenraffnng einiger Sachenans deni Thore herausgerasselt, sieht sie schon das Schloß ringsumin Flammen aufgehen. Der Marchese, von Entsetzen überreizt, hatteeine Kerze genommen, und dasselbe, überall mit Holz getäfelt wiees war, an allen vier Ecken, müde seines Lebens, angesteckt. Ver-gebens schickte sie Leute hinein den Unglücklichen zu retten; er War-ans die elendiglichste Weise bereits nmgekommen, und noch jetzt lie-gen, von den Landleuten zusammengetragcn, seine weißen Gebeinein dem Winkel des Zimmers, von welchem er das Bettclweib vonLocarno hatte aufstehen heißen.

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