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Die Verlobung in St. Domingo.
man nicht die Mutter hcrbeirufen solle, jagte Gustav sich die Kugel,womit das andere Pistol geladen war, durchs Hirn. Diese neueSchreckenSthat raubte den Verwandten völlig alle Besinnung. DieHülfe wandte sich jetzt ans ihn; aber des Aermstcn Schädel warganz zerschmettert, und hing, da er sich das Pistol in den Mund ge-setzt hatte, zum Theil an den Wänden umher. Herr Strömli warder Erste, der sich wieder sammelte. Denn da der Tag schon ganzhell durch die Fenster schien und auch Nachrichten einliefcn, daß dieNeger sich schon wieder ans dem Hofe zeigten: so blieb nichts übrigals ungesäumt an den Rückzug zu denken. Man legte die beidenLeichen, die man nicht der mnthwilligen Gewalt der Neger überlassenwollte, ans ein Brett, und nachdem die Büchsen von neuem geladenwaren, brach der traurige Zug nach dem Möwenwciher ans. HerrStrömli, den Knaben Seppy ans dem Arm, ging voran; ihm folg-ten die beiden stärksten Diener, welche ans ihren Schultern die Lei-chen trugen; der Verwundete schwankte an einem Stabe hinterher,und Adelbert und Gottfried gingen mit gespannten Büchsen demlangsam fortschreitenden Leichenznge zur Seite. Die Neger, da sieden Hansen so schwach erblickten, traten mit Spießen und Gabelnans ihren Wohnungen hervor, und schienen Miene zu machen, an-greifcn zu wollen; aber Hoango, den man die Vorsicht beobachtethatte, losznbinden, trat ans die Treppe des Hauses hinaus, undwinkte den Negern, zu ruhen. In Saintc Lnzc! rief er HerrnStrömli zu, der schon mit den Leichen unter dem Thorweg war.In Samte Luze! antwortete dieser: worauf der Zug, ohne verfolgtzu werden, ans das Feld hinauskam und die Waldung erreichte.Am Möwenweiher, wo man die Familie fand, grub man unter vie-len Thräncn den Leichen ein Grab; und nachdem man noch dieRinge, die sie an der Hand trugen, gewechselt hatte, senkte man sieunter stillen Gebeten in die Wohnungen des ewigen Friedens ein.Herr Strömli war glücklich genug, mit seiner Frau und seinen Kin-