Die Verlobung in St. Domingo.
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flüstern, wie sie geschlafen; und, ob er die Mutter nicht von dem,was vorgefallen, unterrichten solle; doch auf die erste Frage antwor-tete Toni nicht, und auf die andere versetzte sie, indem sie sich ausseinem Arm loswand: nein, wenn ihr mich liebt, kein Wort! Sieunterdrückte die Angst, die alle diese lügenhaften Anstalten in ihrerweckten; und unter dem Vorwand, dem Fremden ein Frühstück zubereiten, stürzte sie eilig in das untere Wohnzimmer herab.
Sie nahm aus dem Schrank der Mutter den Brief, worin derFremde in seiner Unschuld die Familie eingeladen hatte dem Knabenin die Niederlassung zu folgen; und auf gut Glück hin, ob die Mut-ter ihn vermissen würde, entschlossen im schlimmsten Falle den Todmit ihm zu leiden, flog sie damit dem schon auf der Landstraßewandernden Knaben nach. Denn sie sah den Jüngling vor Gottund ihrem Herzen nicht niehr als einen bloßen Gast, den: sie Schutzund Obdach gegeben, sondern als ihren Verlobten und Gemahl an,und war Willens, sobald nur seine Parthei im Hanse stark genugsein würde, dies der Mutter, auf deren Bestürzung sie unter diesenUmständen rechnete, ohne Rückhalt zu erklären. Nanky, sprach sie,da sie den Knaben athemlos und eilfertig ans der Landstraße erreichthatte: die Mutter hat ihren Plan, die Familie Herrn Strömli's an-betrefscnd, umgeändcrt. Nimm diesen Brief! Er lautet an HerrnStrömli, das alte Oberhaupt der Familie, und enthält die Einla-dung, einige Tage mit Allem, was zu ihm gehört, in unserer Nie-derlassung zu verweilen. Sei klug und trage selbst alles Möglichedazu bei, diesen Entschluß zur Reife zu bringen; Congo Hoango derNeger wird, wenn er wiederkommt, es dir lohnen! Gut, gut, BaseToni, antwortete der Knabe. Er fragte, indem er den Brief sorg-sam eingcwickclt in seine Tasche steckte: und ich soll dem Zuge ausseinem Wege hierher zum Führer dienen? Allerdings, versetzte Toni;das versteht sich, weil sie die Gegend nicht kennen, von selbst. Dochwirst du möglicher Truppcnmärschc wegen, die auf der Landstraße