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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Marquise von O....

hältnisse jedoch, über welche er sich näher auszulassen nicht INI Standesei, ihm eine bestimmtere Erklärung äußerst wiinschenswerth machten;daß die Pferde, die ihn nach Neapel tragen sollten vor seinem Wa-gen stünden; und daß er inständigst bitte, wenn irgend etwas indiesem Hause günstig für ihn spreche wobei er die Marquise an-sah ihn nicht ohne eine gütige Acnßcrung darüber abrcisen zulassen. Der Obrist, durch diese Aufführung ein wenig betreten, ant-wortete, daß die Dankbarkeit, die die Marquise für ihn empfände,ihn zwar zu großen Voraussetzungen berechtige, doch nicht zu sogroßen; sie werde bei einem Schritte, bei welchem es das Glück ihresLebens gelte, nicht ohne die gehörige Klugheit verfahren. Es wäreunerläßlich, daß seiner Tochter, bevor sie sich erkläre, das Glück sei-ner näheren Bekanntschaft würde. Er lade ihn ein, nach Vollendungseiner Geschäftsreise nach M... zurückzukehren, und auf einige Zeitder Gast seines Hauses zu sein. Wenn alsdann die Frau Marquisehoffen könne durch ihn glücklich zu werden, so werde auch er,' eheraber nicht, mit Freuden vernehmen, daß sie ihm eine bestimmte Ant-wort gegeben habe. Der Graf äußerte, indem ihm eine Röthe insGesicht stieg, daß er seinen ungeduldigen Wünschen während seinerganzen Reise dies Schicksal vorausgesagt habe; daß er sich inzwischendadurch in die äußerste Bekümmerniß gestürzt sehe; daß ihm beiderungünstigen Rolle, die er eben jetzt zn spielen gezwungen sei, einenähere Bekanntschaft nicht anders als vortheilhaft sein könne; daßer für seinen Ruf, wenn anders diese zweideutigste aller Eigenschaf-ten in Erwägung gezogen werden solle, einstehen zn dürfen glaube;daß die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben be-gangen hätte, der Welt unbekannt, und er schon im Begriff sei, siewieder gut zu machen; daß er mit einem Wort ein ehrlicher Mannsei, und die Versicherung anzunehmen bitte, daß diese Versicherungwahrhaftig sei. Der Commandant erwiederte, indem er ein we-nig, obschon ohne Ironie, lächelte, daß er alle diese Aenßernngen