340
W. A. Klewitz, Stcuerverfaffung im Herzogthum Magdeburg.Berlin, 1797. II.
Fr. L. v. Berlepsch, Geschichte des Finanz- und Steuerwescnsder Fürstenthüiner Ealenberg und Göttingen. Franks., 1789.
Gedanken über das dermalige Steuerwcsen der Stadt Frankfurt,1810. — lieber die Abgaben in der freien Stadt Frankfurta. M., I8IS.
(Freih. v. Nn-riiil) Uebcr Besteuerung im Großh. Hessen 1814.
G. Sartorius, Ucber die gleiche Bestcurung der Landesthciledes K. Hannover. Köttingen, 1815.
K. W. Schmidt, Ucbersicht der gesammlen directen und indirec-ten Besteuerung in den preuß. Staaten. Berlin, 1825. II.(Unvollständig und ungleichförmig.)
(Schü tz) Handbuch der SteuergesetzgebungWürtembcrgs. Stutt-gart 1835.
Re ysch er, Sammlung der würtcmb. Gesetze, Bd. XVII, Abthl.1 u. 2, 1839 u. 40 (von R. Moser).
Ueber die directen Steuern in Oesterreich, s. v, Kremers a. W.,II. Bd.
Uemoire8 coiioernemt Io8 imp 08 !twii 8 et ,Iroil8. kari8, 1768, ff.IV. B., 4". (Band 2— 4 handeln von Frankreich.)
LI ontK o IN IN v r^ ülnrtin, 'inxnlimi ot tbe IIiit!8li Ilmxire,1833.
Uebcr die Niederlande, s. v. IIoxen<Iori> a. a. O.
Außerdem sind hier die in §. 23. (e) u. (/) genannten Schriftenzu vergleichen, namentlich Sin clair, Ha nscm ann, Rud,hart, Ubbelohdc, v. Raumer, Parnell, Bailly,Macarel, d'Audiffret. Werke über einzelne Steuergat-tungen werden bei den folgenden Abtheilungen angeführt.—Eine gute Steuergcschichte fehlt noch.
Ucber die ältere Literatur des Steuerwesens, s. ktokkinxer,Vitrilirü invtllut. furia p. illiiotrsl. III. 383. — Zin cke,Kameralistcnbibliothek, S. 838 — 868—Bergius, Ka-meralistenbiblivthek, S. 564 (1762), — Harl, Handb. I.,S. 464,
§. 248 .
In dem frühesten Zeitalter eines jeden Staates gab es nochkeine Steuern, well theils die noch im Entstehen begriffene Staats-gewalt zur Steuerforderung nicht mächtig genug war, theils betgeringem Verkehre und mangelndem oder doch schwachem Geld-umläufe und der beschrankten Anwendbarkeit der Naturalsteuerndie Einziehung von Steuern schwierig war. Als man nach undnach bei dem Anwachse der Staatsbedürfnisse mehr und mehrgenöthigt war, Steuern zu Hülfe zu nehmen, stieß man aufmanches Widerstreben, wie es schon die Unbeholfenheit der da-maligen Anlegungs- und Erhebungsweise und die Ungewohnt-heit einer solchen Belastung erwarten ließ. Bei der Vervoll-