hung war am 18.Juli und bot öGewinnste zu 30000 L. St. dar. —Aufhebung der Lotterie im Gr. Hessen, 1832. Sie war 1815—32 fürjährliche 8900 fl. verpachtet worden. S.v. Hofmann, BeiträgeS. 94.
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In mehreren größeren deutschen Badeorten sind andereGlücksspiele erlaubt und werden von Privatunternehmern, dieder Staatskasse einen Pachtzins entrichten, veranstaltet (>,).Man sucht ihre Zulassung aus dem Zusammentreffen vieler un-beschäftigten Reichen, aus der Unmöglichkeit, heimliches Wag-spiel zu verhindern, wenn das öffentliche verboten wäre, undaus dem Umstande zu rechtfertigen, daß man bei der bestehen-den Einrichtung Gelegenheit hat, nicht blos Betrug zu ver-hüten, sondern das Spiel gewissen Einschränkungen zu unter-werfen (-). Diese Gründe mögen in den stark besuchten Bä-dern, bei dem einmal eingewurzelten Hange nach Glücksspielen,die plötzliche Aufhebung der Spieltafeln an einem einzelnenOrte unrathsam machen, auch kommt die Rücksicht auf die Er-schütterung des Nahrungsstandcs vieler Einwohner hinzu; aberman sollte wenigstens einstweilen auf die weitere Einschränkungderselben in Ansehung der Spielzeit, des höchsten und niedrig-sten zulässigen Einsatzes, der Art von Spielen rc. Bedacht .nehmen und auf die allgemeine Aufhebung hinwirken (<--).
(a) In Paris waren fortwährend Spielhäuser geöffnet, welche 6 MissFr. Pacht trugen, nebst 1 Mill. pot-ilo-vln für die 6jährige Pacht-zeit. Auf die Folgen derselben für Wirthschaftlichkeit und Sittlich-keit läßt schon die Menge der durch sie vcranlaßten Selbstmordeschließen. — Poisson berechnete 1820, daß im treute-et-u» jährlich330 Millionen, in der roulette 100 Mill. Fr. eingesetzt wurden, zu-sammen 430 Mill., welche, da dieselben Geldstücke im Jahre 12—15mal über die Tafeln gingen, eine Geldmasse von 24 Mill. in denHänden der Spieler und Banquiers erforderten. Den Gewinn derletzteren schlug P. auf ungefähr 8 Mill. an, später wurde er auf mehrals 9 Mill. geschätzt, wovon nach Abtragung des Pachtgeldes undBestreitung der Kosten noch gegen I'880 000 Fr. reiner Ueberschußbleiben sollten; s. Zschokke's Prometheus, 1, 262 (1832).—Aufhebung dieser Spiel Häuser 1837,
(i) Auch kommt vielleicht hie und da die Erwägung hinzu, daß es mei-stens Ausländer find, die sich zu Grunde richten!
(c) Baden: bisher 40 400 fl. Pachtzins, welcher, sowie die Abgabe vonHandelsbuden, ganz für Gebäude, Anlagen, Freibad rc., in Badenverwendet wird, doch 3000 fl. auch für andere Badeorte. — Hom-burg 1841 Pachtvertrag auf 30 Jahre, Pachtsumme 24 000 fl-, wozu