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1 (1850)
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des Bergbaues, der in stark bevölkerten Landern mit der Zeitseine Einträglichkeit verliert, (Z. 17 2. und I, §. 3S1.), (Heilsin einigen dem Betriebe durch die Regierung eigenthümlichcnUmstanden, nämlich 1) den größeren Kosten des sowohl zurVerwaltung einzelner Werke als zur höheren Leitung bestellten-Personals, welches freilich auch zur Beaufsichtigung der Privat-bergwerke nützliche Dienste leistet; 2) der Versuchung zu un-nöthigcn Bauten, zur Anstellung unzweckmäßiger Versuche undzu ähnlichen unwirthschöstlichen Maaßregeln, welche in einerPrivatunternehmung sorgfältiger vermieden werden; 3) derMeinung, daß man aus volkswirthschaftlichen Gründen aucheinen mit Verlust (Zubuße) verbundenen Grubenbau fort-sctzen müsse.

(a) Die beträchtlichen Bergwerke des ehemaligen Königreichs Westfalentrugen in 12jährigcm Durchschnitt jährlich roh 9-829 10(1 Fr., rein1-259 (IN Fr. oder 12 ,^ Proccnt der rohen Einnahme. Unter denAusgaben nehmen die Kosten des Grubenbaues und der Erzförde-rung 41," Proc., die Aufbereitung und Schmelzung (Hüttenarbeit)28/° Proc., die Besoldung der Beamten 8/° Proc., andere Ausga-ben (Transport, Debit, Gebäude, Wasserleitungen rc.) 8," Proc.hinweg; v. Malchu s Fin. I, 95. Im Vergleich mit dem großen,in den Gruben - und Taggebäuden und den Maschinen steckendenCapitale wird sich jener Reinertrag als ziemlich gering darstellen.Die hannoverschen Harzbergwerke trugen jährlich nur folgende indie Staatscasse fließende Ueberschüsse: 31 250 Rthlr. Conv. i. D.17931806 im Ganzen, 16 480 Rthlr. Conv. i. D. 181430 vonder Berghandlung und vom Communion- oder Unterharz zu s/, (nachAbzug der Forsteinkünftc), 13 480 Rthlr. in derselben Zeit von denEisenhütten. Der Anschlag für 1839 war 45000 Rthlr. In Sachsensind für 183739 i. D. 21 900 Rthlr., für.184245 143 900Rthlr.angenommen. Hiezu tragen aber das Blaufarbcnwerk Oberschlemmaund die Privatbergwerke bei. Für Oesterreich berechnet Czör-nig (Siatist. Tafeln) den Reinertrag des Aerarialbcrgbaucsim I. 1842 auf 800000, im I. 1843 auf 1-396 000 fl. Dasganze sog. Montanisticum (mit den Abgaben von Privatwerken,1849 auf 375 000 fl. rein angeschlagen, von Springer auf 400000fl. geschätzt, Statist. I, 186), einschließlich der Hüttenwerke, trugrein 1846 236000 fl. R., 1847 1-353000 fl. R., 18491-160000 fl, A. Im letzteren A. sind Ungarn und Siebenbürgennicht begriffen. Der ungarische Staatsbergbau brachte 1842 an59000 fl. Zubuße, 1843 312000 fl. Ausbeute, der tirolische in bei-den Jahren Zubuße, 98 000 u. 40 000 fl. In Rußland sollen dieBergwerke über 8 Mill. fl. cintragen (Schubert). Wegen dergenauen Verbindung mit den Hüttenwerken (§. 155) läßt sich schwerausmitteln, wie viel der Bergbau für sich allein erträgt.