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Auf diese Weise erlangt man eine Anzahl von getrenntenAnschlägen, die Ergebnisse werden sodann zusammengcrechnetund von der so gebildeten Summe werden noch die allgemeinenWewirthschaftungskosten abgezogen. Der Ueberrcst bildet dannden reinen Ertrag.
Z. 126.
Diese Bercchnungsart führt zwar zu einem richtigen Haupt-ergebniß und laßt leicht erkennen, in wie viel jeder Theil deSganzen Betriebs zur Bewirkung des Reinertrages beiträgt, alleinsie ist doch insoferne mangelhaft, als der gcsammte rohe Ertraggar nicht erscheint und daher auch das zwischen ihm und demKostenaufwand Statt findende Werhältniß nicht klar wird. Alansollte also entweder 1) nur eine einzige Hauptrechnung bilden,in dieser zuerst den Rohertrag aller Zweige zusammenstellen unddann in derselben Reihenfolge alle Abzüge in natura und inGcldausgaben fortlaufend aufführen, um endlich die Summender sämmtlichen Einnahmen und Ausgaben zu vergleichen, oder2) wenn manbei jener mühsameren Arider Darstellung beharrenwill, wenigstens am Schluffe aus den getrennten Specialan-schlägcn auch den rohen Ertrag zusammenziehen. Gewöhnlichhat man überdieß die Ausscheidung der Ausgaben nach den ver-schiedenen Betriebszweigen nicht vollständig genug vorgenommenund so den Nutzen jener Zerlegung des Anschlages in einzelneTheile durch die Ungenauigkeit derselben geschwächt (cr).
(a) So müssen z. B. die Ausgaben für Beköstigung und Lohn der Tag-löhner dann, wenn diese anhaltend mit einer einzigen Verrichtung(Ackerbau, Rebbau, Fischerei, Schaafwäsche u. dgl.) beschäftigt sind,ihre besondere Stelle erhalten, vergl. Schmalz, S. 317.
§. 127.
Unter den Bestandtheilen eines Landgutes hatI. das Ackerland in Hinsicht aufseine Veranschlagung diemeisten Bemühungen auf sich gezogen, weil die große Massedesselben, die Menge und Wichtigkeit seiner Erzeugnisse und dieleicht wahrnehmbare Abhängigkeit seiner Ergiebigkeit von natür-lichen Umständen zur Untersuchung am meisten auffordern mußte.