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1 (1850)
Entstehung
Seite
93
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vermag man nicht für alle diese Zweige zu sorgen, dochsind Gymnasien nirgends entbehrlich und die Wissen-schaft ist überhaupt dem Staate so nothwcndig, daß manihre Pflege und Verbreitung sich nicht genug angelegensein lassen kann (c). Höhere Würger- (Neal-) Schu-len zu errichten, wird den Stadtgemeinden überlassen,allenfalls mit einem Staatszuschusse.

2) Beförderung der wissenschaftlichen und Kunstbildung durchBibliotheken, Kunstsammlungen, gelehrte Gesellschaften(Akademieen) (eil) u. dgl.

3) Die Kirche. Ohne eine Anstalt des Staates zu sein, ohnein ihrem Inneren eine Unterordnung unter denselben er-tragen zu können, steht dieselbe doch in Ansehung ihrerBestimmung in einer so nahen Beziehung zu den Staats-zwecken, daß sie von der Negierung nicht bloß Schutz, son-dern auch äußeren Beistand fordern darf. Wo die kirch-lichen Gesellschaften ohne eigenes oder doch ohne zureichen-des Vermögen sind, da wird eine dem Wedürfniß des Got-tesdienstes und der Seelsorge entsprechende Beisteuer ausder Staatscasse nothwendig («).

(a) Ganzer Betrag dieses Aufwandes:

5,° Proc. 201 OVO Rthlr. Kurhessen, 184!).

4,-« 438 000 fl. Baden, 1848.

3/° 1-070 000 fl. Baiern, 183743.

3," 365 000 Würtemberg, 184245; unterdenAus-

gaben für dieKirche sind aberauchSchul-lehrerbesoldungcn enthalten.

3/ 172 000 fl. Gr. Hessen, 184547.

2," 1-500 000 Rthlr. ungefähr Preußen, 1847.

1/ 1 - 703 000 Fr. Belgien, 1841, ohne die Provincial-

ausgaben für gleichen Zweck.

1," 17-930 000 Fr. Frankreich, 1847, ohne dieGewerbs-

schulen für Landbau, Bergbau und Ge-werke.

1/ 1-325 000 fl. Oesterreich, 1849.

Diese große Verschiedenheit rührt zum Thcil von den anderenHülfsquellen her, aus denen die Schulanstalten Zuflüsse erhalten,wie z. B. die meisten Universitäten eigenes rentctragendes Vermö-gen besitzen.

(b) In den letzten beiden Jahrzehnten ist in vielen europäischen Staatenfür diesen lange vernachlässigten Gegenstand sehr viel geschehen.Ließ zeigt sich hauptsächlich in folgenden Stücken:

1) Zahl der Schüler und der Lehrer und Vollständigkeit des Schul-besuches. Auf 1000 Menschen kommen gegen 153 Kinder von 6