Kosten eines Reitpferdes:
Futter und Streu. 153 fl. 36 kr,
Heilung des Pferdes ......... l „ 20 „
Unterhalt des Sattelzeugs, Hufbcschlag u. dgl. . 10 „
Ausrüstung desselben ......... 6 „ 32 „
Stallung . ... . . 5 „ 24 „
Zusammen 176 „ 52 „ohne die Nachschaffung, welche zu >4, jährlich für das Stück 22 fl.13 kr. beträgt. — In Würtemberg hat ei» Regiment Fußvolk aufdem Kriegsfuß 976 M., worunter 680 Gemeine, von denen im D.nur 323 im Dienste (präsent) sind, 1 Reiterreg. im Kriegsstand679, im Friedensstand 416 M., wovon 244 Gemeine, aus denen imD. 10 beurlaubt sind.
In Baiern sind 1837—43 angenommen, daß von 54 472 Unter-ofsicieren und Gemeinen 19 410 theilweise, 17 333 beständig beur-laubt seien. Hiezu kamen 1 797 Ofsiciere.
Ein dienstrhucnder Gemeiner kostete 1831 in Baiern jährlich beider Infanterie 98 fl.; bei den Cürassicren 113 fl.; bei den Chevaux-lcgers 114 fl.; bei der Artillerie 128 fl. Ein Reitpferd kam jährlichauf >68 fl. zu stehen, mit Einschluß der Nachschaffung. Schüler'sBortrag 1831. Beil. XI.1V. L. In Belgien hatte 1840 ein Reg.Fußvolk 1382 Mann im Dienst und 1018 beurlaubt, ein Reg. Lan-zcnrciter 934 M. im Dienst und 419 in Urlaub. Der Sold einesGemeinen ist im Fußvolk 52. 55. 58 Cent, täglich (Füsilier, Schütze,Grenadier), bei den Reitern 74 Cent., bei dem Geschützwesen 63und 74 Cent.
8 - 76 .
4) Sorge für die wohlfeilste Anschaffung derjenigen Gegen-stände, die zur Unterhaltung und Ausrüstung der Mann-schaft dienen.
n) Die Brotlieferung wurde erleichtert, so lange die Re-gierung Getreide aus Staatsländcreien oder gutsherr-lichen Gefällen bezog, wofern kein weiter Transport derBorräthe nöthig war (»). Die Abschaffung der Natu-ral-Einkünfte macht den Einkauf von Getreide, sowievon Heu und Stroh nothwcndig, wobei die Veränder-lichkeit der Preise eine lästige Ungleichheit in den jähr-lichen Ausgaben zu Wege bringt (S).
Ii) Kleidung, Pferdegeschirr u> dgl. oder wenigstens die zurVerfertigung derselben dienenden Stoffe werden nachausgeschriebenem Mitwcrben durch Lieferungsverträgemit denjenigen Unternehmern, welche die billigsten Be-dingungen anbieten, angekauft. Die Strafanstaltenkönnen zur Fertigung solcherWaaren benutzt werden (a).