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Die Pcnsions- und Jnvalidenausgabcn sind in der Hauptsummeabgezogen, bei Oesterreich ist nur der ordentliche Aufwand berechnet.Hier gehört zu dem Brot und Pferdefutter auch noch Heitzung undBeleuchtung, die sonst unter den Beherbcrgungskosten enthalten sind.Diese Vergleichung ist jedoch nicht ganz genau, weil die Art der Zu-sammenstellung nicht überall völlig die nämliche ist. — In Würtem-berg erhält der Soldat neben dem Brote auch l kr. täglich für Mehl.Die Casernirung ist in Würtemberg darum niedriger berechnet,weil noch außerdem 6l OttO fl. für Brennholz Vorkommen, mit denensich die Ausgabe auf 8,' Proc. stellt rc.
(-) Natürliche (Gcbirgs-) und Meergränzen im Vergleich mit solchen,die im flachen Lande laufen. Gerundete oder zerschnittene Gestaltdes Landes. — Sehr günstig ist die Lage von Schweden und Nor-wegen, sowie von Nordamerica, sehr ungünstig die von Preußen. —Die Schweiz hat keine Festung und braucht keine, weil das Land selbstals eine solche gilt.
(c) Eigenes Sceministerium der größeren Seemächte.
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Die Regel, welche Ad. Smith (a) als in Europa herr-schend anführt, daß das Heer ohne den größten Nachtheil fürden Wohlstand des Volkes nicht über 1 Procent der Einwohner-zahl betragen dürfe, ist nicht blos den Militäreinrichtungen desdeutschen Wundes zu Grunde gelegt (S), sondern auch von denmeisten anderen Negierungen berücksichtigt worden. Doch giltdieß Verhaltniß nur von dem stehenden Heere, nicht von derBewaffnung der Würger (Landwehr, Miliz, National-garde) , einem in Friedenszeiten sehr wenig kostenden Mittel,die Streitkrafte auf eine Achtung gebietende Höhe zu steigern,aber freilich nur für solche Kriege, welche auf die Vertheidigungder edelsten Güter eines Volkes gerichtet sind und deren Noth-wendigkeit allgemein anerkannt ist (a). Es wird nur in weni-gen Staaten rathsam sein, ganz ohne stehendes Heer zu blei-ben (ck), denn in diesem pflanzt sich ein höherer Grad vonUebung und Geschicklichkeit im Waffendienste fort, besonders beider Reiterei und Artillerie, es werden bessere Dfficiere undUnterofsiciere gezogen und man kann schon für die ersten Kriegs-unternehmungen eines guten Erfolges sicherer sein, wahrend dieLandwehr, wenn sie nicht durch den Dienst in der Linie vorbe-reitet ist, sich erst allmalig einübt. Dennoch kann ein Theil derMannschaft füglich aus Landwehr bestehen, wodurch es mög-
Rau, pol. Sekon. Zte Ausg. III. 6