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1 (1850)
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ausgaben ohne die Kenntniß der durch sie angedeuteten Werth-menge und des mit ihnen zu bewirkenden Erfolges sehr wenigzu ersehen sein würde. Dicß zeigt sich deutlich, wenn man denFinanzzustand mehrerer Lander vergleicht, in denen die Geld-preise der Dinge verschieden sind.

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2) Destan dt h eileder Staatsausgaben. Ursprüng-lich, in der Kindheit der RegierungSwirthschaft, mußten gerade-zu solche Sachgüter, wie sie für die Zwecke der Regierung er-forderlich waren, von derselben erworben und aufgewendet wer-den; sogenannte Naturalausgaben. Nach der Einführungdes Geldes trat dieses auch im Finanzwesen immer häufigervermittelnd hinzu, so daß heutiges Tages der größte Theil desStaatsaufwandes zunächst in G eldaus g ab en besteht, aufwelche in vielen Fällen die Widmung einer damit angeschafftenMenge anderer Sachgüter für einen gewissen Staatszweckfolgt. Wo noch bisweilen einzelne Güter ohne Vermittelungdes Geldes in den Besitz der Negierung gelangen und unmit-telbar verwendet werden («), da pflegt man dennoch ihren Be-trag nach Preisen anzuschlagen und in die Geldrechnung aufzu-nehmen, wodurch sich das Ergebniß derselben im Ganzen nichtabändert und das der einzelnen Einnahms- und Ausgabszweigerichtiger darstellt.

(a) z. B. Holz aus den Staatswaldungen wird in den öffentlichenBerg- und Hüttenwerken, Eisen aus diesen in den Waffensabrikenverarbeitet, Zehentgctreide an das Militär abgcliefert u. dgl.

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3) DernachsteGegenstandderAusgaben kann inder Belohnung und Unterhaltung einer Arbeit, oder in einerPacht- oder Zinsrente, der Abtragung einer älteren Verbindlich-keit, in der Bezahlung eines gekauften oder bestellten Sachgutesu. dgl. bestehen. Man pflegt zwar insgemein die AusdrückeStaatsaufwand und Staatsvcrzehrung (Staatsconsumtion) fürgleichbedeutend anzunehmen, allein dieß ist nicht ganz richtig;theils nämlich wird eine aus der Staatskasse erhaltene Summe