Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
VIII
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Beleuchtung der Finanzmaaßregeln in's Einzelne geht undje mehr man eigene Anschauung praktischer Verhältnisse ge-winnt, desto deutlicher erkennt man, wieviel in der Anwendungallgemeiner Grundsätze noch zu thun, und wie Manches andiesen noch zu berichtigen ist. Wo übrigens aus allge-meinen Gründen solchen Einrichtungen das Wort gere-det worden ist, die dem -Praktiker schwer ausführbar erscheinen,da mag es dienlich sein, daran zu erinnern, daß dieß schon beimanchen Forderungen der Theorie anfänglich der Fall war unddaß sich immer nach und nach die Mittel ausfindig machen lie-ßen, dasjenige zu vollbringen, was man als gerecht und zweck-mäßig erkennen mußte." (Vorrede zur ersten Ausgabe.) Inden obigen Sätzen ist zugleich das Ziel angedeutet, nach wel-chem der-Verfasser gestrebt hat. Es verhält sich mit dem Finanz-wesen wie mit den Gewerben, z. B. der Landwirthschaft.Es giebt ein rationelles Verfahren, welches sich durch das Be-wußtsein der tiefsten Gründe, nach denen man handelt, alsodurch die Ueberzeugung von der Güte der gewählten Maßregelnkenntlich macht, und die Wissenschaft soll den Weg vorzeichnen,auf welchem man hiezu gelangt, sie darf aber den reichen Vor-rath von nützlichen Lehren nicht vernachlässigen, die man in derPraxis gefunden hat und die man erst kennen muß, ehe maneine Verbesserung der üblichen Einrichtungen unternimmt.

Die erste Ausgabe dieser ersten Abtheilung des dritten Ban-des oder der Grundsätze der Finanzwissenschaft erschien im Jahre1832. Einige Jahre nachher mußte ein unveränderter Abdruckveranstaltet werden, bei welchem jenes Druckjahr beibehalten