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der Russen, deren Operationen mit jenen der österreichischen Truppen nachErzherzog Ivarl’s Abgang Suworow leitete. Feldniarschall-Lieutenant Hotzewar bestimmt, die Franzosen auf dem Alhis in der Flanke anzugreifen, Kor-sakow sie in der Fronte zu bestürmen, um dann mit Ersterem sich zu ver-einen. Nach Abzug der Österreicher von der Limmat griffen die Franzosen an,weil Suworow sich bereits der Schweiz näherte und seine Armee den Franzosendas Übergewicht benommen haben würde. Es kam zur zweiten Schlacht vonZürich (25. und 26. September), hei deren Beginn Feldniarschall-LieutenantHotze fiel, und die zum Vortheile der Franzosen endete.
Al s am Morgen des 25. September das Gefecht in leichten Anfängen an ver-schiedenen Puncten begann, beritt der Feldmarschall-Lieutenant die Posten; mitseiner geringen Begleitung näherte er sich dem Bauernhause Winklen, eben alsdie Franzosen die Österreicher von der nahen Capelle zurücktrieben und ver-folgten. Die feindlichen Carabiniere stiessen auf die Escorte des Generals, den siezur Ergebung aufforderten. Dieser wendete sein Pferd nach dem Strassenborde,und jetzt gab die ganze feindliche Plänklerkette eine Salve. Hotze, Oberst GrafPlunkett, Generalstabs - Chef, Oberst-Lieutenant Wiedorsperg und einigeOrdonnanzen fielen; ein Lieutenant, dessen Pferd erschossen wurde, entwischtemit Mühe, und ein Corporal hieb sich durch; österreichische Husaren eilten zurBefreiung herbei, konnten aber bei dem schwierigen Terrain nichts ausricliten. DieLeichen der Gefallenen blieben in den Händen der Feinde, welche sie auch raschauszuplündern nicht versäumten.
Ilotze’s Leichnam wurde mit den anderen von östereichischen Kriegs-gefangenen in die Kirche von Schännis gebracht. Zwei Kugeln hatten den Körperdurchbohrt. Er war splitternackt gefunden worden, General So ult befahl, ihn indie feinste Leinwand zu kleiden und sprach sogar vom Einbalsamiren, freilichohne an die Ausführung zu denken. Was die Landleute an Linnen dem gefallenenHelden widmeten, nahmen die Franzosen, und so konnte die Leiche nur mit demBande des Maria Theresien-Ordens, jedoch ohne Kreuz, und nothdürftig bekleidetdem österreichischen Heere zurückgegeben werden. Statthalter Gmür liess demin der Schweiz hochverehrten Manne ein einfaches Denkmal an der Stelle derKatastrophe setzen; die neueste Zeit (1851) hat dieses Monument auf dem Friedhofezu Bregenz auf eine den Verdiensten des Entseelten würdige Weise hergestellt.
HADIK von Futak, Karl Graf, Feldmarschall-Lieutenant, Sohn des Feld-marschalls Hadik, ■war zu Leutschau in Ungarn im Jahre 1756 geboren underhielt im 17. Lebensjahre eine Lieutenantsstelle bei dem Infanterie-RegimenteErzherzog Ferdinand Nr. 2. Schon im März 1776 zum Hauptmann bei AntonColloredo-Infanterie Nr. 20 befördert, machte er sich im bayerischen Erbfolge-kriege hei der Unternehmung auf Gebersdorf (3. März 1779) bemerkbar, und