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erhielt das Majors-Patent in dem Husaren-Regimente seines Vaters, wo er im Juli1789 zum überzähligen Oberst vorrückte.
Dem Feldzuge gegen die Türken, dem das Regiment nicht beigezogen wurde,wohnte Iladik als Volontär bei, und zeichnete sich vor Belgrad aus; dann eilteer im Jänner 1790 nach den Niederlanden und übernahm das Commandoseines Regiments. Im Jahre 1793 bot sich für Hadik die Gelegenheit, seineUmsichtundEutschlossenlieit an den Tag zu legen. Nachdem er bei Aldenhoven,dann bei Besetzung des Waldes von Gilles (2. September) mitgewirkt, erhielt eram 29., da Maubeuge eingeschlossen werden sollte, das Commando über dieAvantgarde der Colonne des Feldmarschalls Prinzen Coburg, welche 3Schwa-dronen seines Regiments und 1 Bataillon des Infanterie-Regiments Karl Schröderzählte, und den Übergang über die Sarnbre, dann das jenseits derselben gelegene,vom Feinde stark besetzte Dorf Icumont, so w T ie das hinter dem Dorfe gelegeneLager forciren sollte. Nach einem gegenseitigen heftigen Geschützfeuer nahmIladik, welcher sich von der Stellung des Feindes überzeugt hatte, einige Frei-willige von der Infanterie und den Jägern, und jagte mit noch 3 Zügen Husarendurch den Fluss. Der Feind wurde theils versprengt, theils zusammengehauenoder gefangen, und sofort in das Lager eingedrungen, welches man jedochverlassen fand. Als die Colonne nachrückte, eilte Hadik mit den Freiwilligenund einer Schwadron Husaren in den rechts gelegenen Wald, um den jenseitsdes Ravins formirten Feind zu umgehen. Gleichzeitig poussirte er auf der ent-gegengesetzten Seite des feindlichen Lagers einenFliigelHusaren mit 50 Freiwilligen.Diese gut durchgeführte Bewegung zwang den Feind mit Verlust von 200 Todtenund Blessirten zum eiligen Rückzuge, worauf er von einer Anhöhe zur anderngeworfen wurde. Unvermuthet stiess nun Hadik auf eine von Austregin nachClairfontaine marschirende grössere Colonne, die er auch entschlossen angriff undnach einem nicht unbedeutenden Verluste in die Flucht schlug. Bei C1 air fo nt ain eaber und dem Bois de bon pairesetztesichderGegnernochmalsunterdemSchutzeseiner Kanonen, und liess die Cavallerie vorrücken. Da aber die Haupttruppe nahegenug war Hadik zu unterstützen, so rückte er mit 4 zwölfpfündigen Kanonenund einer Haubitze, dann etwas Cavallerie dem Feinde entgegen, und zwang ihnnach anhaltendem Geschützfeuer und einer gleichzeitigenVorrückung des Husaren-Ilegiments Blankenstein wiederholt zum Rückzuge, worauf Clairfontaine besetztund behauptet wurde.
Bei Wattignies (15. October) befehligte Hadik auf dem äussersten linkenFlügel der Observations-Armee 3 Schwadronen seines Regiments und 2 Divi-sionen Coburg 1 - Dragoner, und hatte die linke Flanke des Heeres und denRücken des Belagerungs-Corps zu decken. Der Feind rückte mit 8000 Mannvor, um ihn aus seiner Aufstellung zu verdrängen und die im Rücken desFeldmarschall-Lieutenants Grafen Latour gelegenen iknhöhen zu gewinnen.