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Um ein Ulilanen- Corps zu errichten, ward Ilotze als Oberst-Lieutenant1786 nach Galizien geschickt; er führte hierbei die seit langem verschwundeneLanze wieder ein, organisirte das Corps auf das Beste und avancirte 1788zum Oberst desselben. In gleicher Stellung zum Kürassier - Regimente Nr. 8übersetzt, ging er im Aufträge des Kaisers nach Russland, um auf das AnsuchenKatharina’s dort das Kürassier - Corps zu organisiren, kehrte aber noch vordem Ausbruche des Türkenkrieges nach Saaz zurück. Der französische Revolutions -krieg führte ihn zur Armee Wu rmser’s an den Oberrhein; Hotze wurde 1793zum General-Major ernannt und in den österreichischen Adelstand erhoben, erhieltdarnach in Folge seiner thatkräftigen Mitwirkung hei Erstürmung der für unüber-windlich gehaltenen Weissenburger und Lauterburger Linien, wobeiHotz e’s kleine Schaar allein 130 Gefangene machte, 5 Kanonen, 2 Fahnen und eineMenge Schanzzeug eroberte, das Ritterkreuz desMaria Theresien-Ordens.
Der Armee des Prinzen Hohenloh e-K irchbergl794 zugetheilt,focht Hotzegegen die Franzosen unter Dosaix bei Schifferstadt, zwang ihn zum Rückzugenach Landau und betheiligte sich in hervorragender Weise noch an fast allenGefechten dieses Jahres. Zum Feldmarschall-Lieutenant ernannt (1795), bewährteer seinen Ruf als einsichtsvoller und tapferer General bei der Eroberung vonMannheim und besonders in den Gefechten bei Edighofen und Kaisers-lautern, als Picliegru in der ganzen Länge seiner Linie wüthende Angriffemachte. Seine Truppe war 1796 der Kern der Division, welche ErzherzogKarl dem Feldzeugmeister Latour zu Hülfe brachte; er commandirte beiKannstatt und Esslingen, wies die Angriffe Moroau’s zurück, schlug den rechtenFlügel der Franzosen in der Schlacht bei Neresheim, deckte den Rückzug derArmee an die Donau, und als Erzherzog Karl den heftig vor dringenden Jour-dan an den Rhein zurücktrieb, zeichnete sich Feldmarschall-Lieutenant Ilotzein einer Reihe von siegreichen Gefechten bei Neu mar kt, Lauf, B urg-Eberach, Würzburg, bis zum Rückzuge der Franzosen über den Rhein aus, underhielt das Commandeurkreuz als wohlverdienten Lohn seiner Einsicht undThatkraft.
Die Schweiz kam damals in die höchst schwierige Lage, inmitten eigenerWirren noch als Schranke zweier Gegner zu figuriren, deren einer was Recht undHerkommen hiess, grundsätzlich bei Seite warf. II o tz e war mit den patriotischenMännern in Verbindung getreten und hatte durch sein Ansehen im Vater-lande bewirkt, dass dieses Österreich um Schutz anging. Er wurde sonach imJahre 1798 zur Besetzung der graubündtner Grenze nach dem neuen Kriegsschau-plätze gesendet, wo ihm Massena gegenüberstand, eroberte den Lucicnsteig,und schlug Massena bei Winterthur. In der Schlacht hei Zürich (4. Juni 1799)befehligte Ho tze den linkenFlügel, nöthigte den hartnäckig widerstehenden Feindzum Rückzuge und erleichterte sodann durch kühne Angriffe den Einmarsch