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1 (1857)
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Ein und fünfzigste Promotion (vom 29. April 1797).Allerhöchste Verleihung ausser Capitel.

COMMANDEURE.

II OTZE, Friedrich Freiher r von, Feldmarschall-Lieutenant, ein Schweizeraus dem Städtchen Richtcrschweil am Zürcher-See, wo derselbe am 20. April1739 geboren wurde. Er hiess eigentlich Johann K o n r a d Hotz, vertauschte aberaus unbekannten Gründen diese Namen mit den oben angegebenen. Im Octo-ber 1758 trat er als Cornet mit guter Empfehlung in das württembergische Küras-sier-Regiment von Phull, ward schon 1759 Lieutenant daselbst und 1761 Ritt-meister. Die Zwistigkeiten des Herzogs mit seinen Ständen über Finanzgeschäfte,wonach vielen Officieren der Sold ausblieb , veranlasste den Austritt Mancher,und darunter auch den Hotzes. Er wandte sich nach Preussen, und als er wegendes damaligen Friedensfusses dort nicht günstig ankommen konnte, nach einerkurzen Ruhe in der Ileimath dahin,wo es krachte, nämlich nach Russland. ImMai 1768 trat er in die Dienste Katharinas II., vorläufig aber nur als Lieute-nant im Ingermannlandischen Carabinier-Regimente, zeichnete sich in mehrerenGefechten mit den Conföderirten aus, avancirte zum Rittmeister und wurde alssolcher der Division des Fürsten Rumanzoff zugetheilt, welche in der Walacheistand. Hier betheiligte er sieh an einem misslungenen Angriffe auf Giurgewo,ward verwundet, diente sodann unter Suworow und rückte unter diesem, derihn sehr achtete, zum Major vor. Nach dem Frieden von Kutschuk Kainardschc(1776) begab er sich in seine Heimath.

Auf der Reise durch Wien soll er sich Kaiser Joseph II., der ihn schonin Cherson gesehen, vorgestellt und die Zusicherung einer Majorsstelle im öster-reichischen Heere erhalten haben. Als 1777 der Kaiser Hüningen berührte, stelltesich ihm Ilotze abermals vor und ward 1778 als Major im Kiirassier-RegimenteBerlich ingen (Dragoner-Regiment Nr. 1) angenommen. Obgleich sein Regi-ment ins Feld rückte, kehrte er doch, wie viele andere, aus jenem kurzen Kriegezurück, ohne einen Feind gesehen zu haben. Zum Kürassier-Regimente Yoghera(1801 aufgelöst) versetzt, brachte er mit demselben vier lange und langwierigeJahre in Ungarn zu, eine Zeit, die, wenngleich für seine praktische Verwendungverloren, zu seiner theoretischen Ausbildung nach eigenem Geständnisse vielbeitrug. Die Tour traf sein Regiment 1783 nach Wien, und von da an datirt sichHotzes Emporsteigen, indem er unter den Augen des Kaisers war, der Leuteseines Schlages, thätig, offen und gewandt, ausserordentlich liebte.