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1 (1857)
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vollen Genie-Officiers Unterlassen. Er verschied im 81. Jahre seines Lehens zuWien am 12. Jänner 1821.

RITTER.

UNTERBERGER, Leopold von, General-Major, wurde 1795 Comman-deur (s. d.).

DIETEICHSTEIN-PEOSKAU-LESLIE, Franz Joseph Johann Fürst, General-Major, geheimer Rath und Kämmerer, war zu Wien am 28. April 1767 geboren.Der geschichtlich nachgewiesene Stammvater dieses berühmten reichsgräflichen undin einer Linie fürstlichen Geschlechtes war Reinport I., welcher uni das Jahr 1004starb. Des Fürsten Vater, Johann Baptist, diente längere Zeit als Gesandter amköniglich dänischen Hofe, später als Oberst-Stallmeister und starb im Jahre 1808.Fürst Franz widmete sich dem Kriegsdienste, und zwar der Specialwaffe des Genie-Corps, in welches er, 20 Jahre alt, als Oberlieutenant eintrat. Im März 1788 zumIlauptmann im General-Stahe befördert, zeichnete er sich im folgenden Jahre heider Belagerung von Berhir so rühmlich aus, dass Loudon ihn unter denjenigennannte, welche sehr eifrige Aufmerksamkeit, vielen Beobachtungsgeist und einenrühmlichen Trieb an den Tag gelegt hatten, die hei dieser Belagerung gesammeltenErfahrungen zum ferneren Dienste des Vaterlandes geltend zu machen.

Im September 1789 zum Major ernannt und vorübergehend als Flügel-Adjutant des Herzogs Albert von Sachsen-Tesclien verwendet, kam der Fürstnach Jahresfrist als Oberst-Lieutenant wieder zur Genie-Truppe und fand seinenWunsch, die gesammelten theoretischen Kenntnisse in der "Wirklichkeit zu erpro-ben, gar bald befriedigt, da bekanntlich in den ersten Jahren dieser Kriege diebefestigten Plätze eine hervorragende Rolle spielten. Bei dem Sturme auf dasgrosse Hornwerk von Valenciennes am 25. Juli 1793 stellte er sich unauf-gefordert an die Spitze der angreifenden Colonne und erstieg einer der Ersten dashartnäckig vertheidigte Werk; hierauf durch den Herzog von York angewiesendie nöthigen Anstalten zu treffen, um die blutig erstrittene Stellung auch behaup-ten zu können, traf Dietri chstein mit eifrigster Thätigkeit die zweckmässigstenAnstalten, und es war das dadurch erzielte Ausharren in jenem Hornwerke einenicht unwichtige Veranlassung, dass Valenciennes schon am 28. Juli capitulirenmusste. Feldmarschall Prinz Coburg zollte dem Benehmen des Fürsten, der mitIntelligenz und standhafter Ausdauer grossen persönlichen Muth zu vereinen ver-standen hatte, das schmeichelhafteste Lob und empfahl ihn der besonderen Gnadedes Kaisers, die sich denn auch in der Verleihung des Ritterkreuzes kundgab.

Von der Sendung mit der Nachricht der Einnahme von Valenciennes aus demkaiserlichen Iloflager zur Armee zurückgekehrt, fand er vor le Quesnoy neue

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