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Gelegenheit Beweise seiner höchst erspriesslichon Thätigkeit zu geben, die er auchbei Maubeuge und in anderen Gelegenheiten in einerWcise an Tag legte, dasser mit dem erkämpften Ruhme sich wohl begnügen konnte.
Zum General-Major im Jahre 1796 befördert, betrat er jetzt eine ganz ent-gegengesetzte Bahn, wir meinen die eines Staatsmannes, da er mehrere Jahre alskaiserlicher Gesandter am Hofe zu St. Petersburg fungirte. Doch nahm er an demFeldzuge in Deutschland 1800 wieder Theil und wurde vom Feldzeugmeister BaronKray als Bevollmächtigten zur Abschliessung des Waffenstillstands-Vertragesvon Parsdorf am 15. Juni mit dem französischen General la Ilorio verwendet.
In dieser Weise genügte Fürst Dietrichstein als treuer Sohn des Vater-landes den Pflichten nach beiden Richtungen, und durfte in der nun cingetrctenenFriedensepoche seiner Familie und seinem Hause leben. Er legte im Mai 1801 denCharakter eines Generals nieder und schied, mit dem Zeichen der Tapferkeitgeschmückt, aus den Reihen des Heeres, dass in ihm ein hochachtbares Mitgliedverlor. Aber die Liebe und Anhänglichkeit an den Stand, dem er die schönstenJahre seines Lebens gewidmet, bewahrte er für alle Zeiten und bethätigte sie aufedle, grossmüthige Weise. So widmete er seine Ordens-Pension bedürftigen Witwenvon Ordensrittern und gründete wenige Monate vor seinem am 8. Juli 1854 zu 'Wien erfolgten Ableben eine Stiftung mit einem Capitalc von 24,000 fl. C. M.,dessen Zinsen für immerwährende Zeiten zur Unterstützung für dürftige Witwen,Waisen oder Verwandte verstorbener Ritter des Maria Theresicn-Ordens verwen-det werden sollen, das Verleihungsrecht dem Ordenskanzler überlassend.
Dass er zu mehrfachen diplomatischen Sendungen verwendet wurde, bemer-ken wir nur nebenbei, um diese Lebensskizze zu vervollständigen.
HACKENBERGER, Franz von, Major im Mineur-Corps, war zu Essegg im Jahre1744 geboren. Kurz vor dem Hubertsburger Frieden trat er als Conductour in dasGenie-Corps und wurde im Deccmber 1764 Lieutenant beim Fcldmineur- Corps,und im bayerischen Erbfolgekriege Hauptmann. Das Ritterkreuz erwarb sichH ackenberger bei der Belagerung der Festung Valenciennes, wo er dreiGlobcs de Compi’ession vor dem grossen Ilornwerke dieser Festung anlegte, durchderen in dem bestimmten Zeitpuncte eben so vollständig als glücklich hervor-gebrachtc Wirkung die Eroberung jenes Werkes erfolgte und der Feind zur Ca-pitulation gezwungen wurde. Hackenberger kam mit einer Wunde davon, underntete als weiteren Beweis der Anerkennung seiner Leistungen die im Februar 1794erfolgte Beförderung zum Major im Corps, in welcher Stellung er am 10. Juli 1798zu Wien starb.
TlIIERRY, LudwigRitter,General-Major, zuNeufchätoauimLuxcmburgischcngeboren, erlangte im März 1773 eine Licutenantsstelle im 28. Infanteric-Rogimento