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1 (1857)
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tapfersten Soldaten, den siegreichen Feldherrn, dazu bewogen, wird aus demfolgenden Schreiben des General GrafenGriinnean den Minister Grafen Stadionklar. Griinne schrieb im October 1808: „Können Sie darüber erstaunt sein,dass nach der Erfahrung so vieler Feldzüge, welche die Monarchie an den Randdes Verderbens geführt, nachdem wir das Elend in der Nähe gesehen, welches imGefolge unglücklicher Entwickelungen auftrat, nachdem wir die Abtrünnigkeitaller unserer Alliirten erlebt haben, nachdem wir Zeugen waren jener glänzendenZeiten, die man nicht zu benützen verstand, deren Ergebnisse im Gcgentheildurch falsche Berechnungen und falsche Massregeln verdorben wurden, nachdemman endlich gesehen, wie ohne Nutzen unsere Bevölkerung erschöpft wurde,können Sie staunen, sage ich, wenn ein Prinz, dem alle diese Erfahrungen vorAugen liegen, und der jetzt aufgofordort wird, sich über die grosse Frage zuerklären, von welcher das Schicksal des Kaiserhauses und der Monarchie abhängt,eben nicht sehr begierig sich zeigt, unfruchtbare Lorbern oinzusammeln, dieein einziger unglücklicher Tag ihm auf immer entreissen könnte ? Beweisen Siediesem Prinzen aber, dass das Vaterland in Gefahr sei und dass der Augenblickgekommen sei, wo eine letzte Anstrengung uns für immer von dem drohendenJoche befreien könne, und dann werden Sie sehen, ob seine Seele stark, ob sein Geistentschlossen sei. Sie rühmen mir die Hülfe, die wir unfehlbar in dem Beistände allerunzufriedenen von Frankreich unterjochten Nationen finden werden, und bringen dabeiRussland und Preussen in Berechnung. Diese Hülfe ist jedoch sehr ungewiss und in sohohem Grade demWechsel der Ereignisse unterworfen, dass es die äusserste Unklug-heit sein würde, wenn man sie bei den militärischen Plänenin Anschlag bringen wollte.Man darf daran höchstens wie an einen möglichen Glücksfall, nicht aber wie aufeine gegebene Thatsachc denken. Zieht man dagegen die wesentliche Grundlagealler Kriegsentwürfe in Betrachtung, so findet man, dass unsere physischen Mittelnicht nur mit denen Frankreichs nicht zu vergleichen sind, sondern ihnen, inRücksicht auf Umfang der Macht, Stärke der Regierung, Einheit des Willens imInnern, Bevölkerung und topographische Vorzüge der Grenzen, so sehr nach-stehen, dass wir früher oder später selbst mitten in unseren Siegen uns erschöpfenmüssten, wenn wir auch nicht schnell unter der Menge unserer Feinde erliegensollten.“

Diesen Gründen stellten die Stadion’s die Abwesenheit Napolcon’s ent-gegen, der sich damals jenseits der Pyrenäen befand, um seinem Bruder Josephdie spanische Krone auf das Haupt zu setzen. Sie bauten auf die Erhebung desspanischen Volkes und das baldige Erwachen eines deutschen Nationalgefühles, wel-ches sich aus unverkennbaren Zeichen kund gab. Ihre Ansicht siegte. Die öster-reichische Kriegsmacht wurde am 20. Februar 1809 auf den Kriegsfuss gesetzt, Erz-herzogin arlalsGeneralissimusm.it unbeschränkter Vollmacht ausgerüstet. Die öster-reichische Armee, die durch die Errichtung der freiwilligenBataillono (Legion