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1 (1857)
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dass das Misstrauen und der Eigendünkel des russischen Generals jedes gemein-schaftliche Wirken unmöglich mache, brach er am 31. August und 1. Septembermit 30 Bataillonen und 42 Schwadronen aus der Schweiz gegen Duttlingen auf,nachdem zuvor die Russen die österreichische Stellung an der Limmat bezogen,Hotze mit 30 Bataillonen und 34 Schwadronen die Sicherung ihrer linken Plankeübernommen hatte, und Nauendorf mit 6000 Mann zwischen Basel und Waldshutzur Deckung des abziehenden österreichischen Heeres aufgestellt worden war.Die französische, ungefähr 25,000 Mann starke Rhein-Armee, deren Oberbefehlbis zum Eintreffen Moreaus der General Müller führte, belagerte Philippsburg,besetzte Mannheim, dessen Befestigung sie verstärkte, und beunruhigte durch Streif-züge Schwaben und Württemberg. Der Erzherzog rückte mit 30 Bataillonen und76 Schwadronen gegen die Enz vor. Bei seiner Annäherung räumten die FranzosenWeingarten, Bruchsal, Laufen, Heilbronn und andere Orte; Müller hob in derNacht vom 11. zum 12. September die Belagerung von Philippsburg auf, undführte das Heer am 15. bei Mannheim über den Rhein. Nur 6000 Mann blieben alsBesatzung in der letztgenannten Stadt zurück. Der Erzherzog stürmte am 18.Mannheim. 23 Kanonen und 1800 Gefangene fielen den Siegern in die Hände,die bei ihrem Eindringen in die Stadt eine seltene Mannszucht bewährten. DerErzherzog verlegte sein Hauptquartier nach Schwetzingen.

So glänzend er auch seine Operationen begann, so konnten diese doch keinenEinfluss auf die Bewegungen des englisch-russischen Corps in Holland ausüben,da dieses in Folge unglücklicher Ereignisse bereits vor der Einnahme MannheimsUnterhandlungen mit dem Feinde angeknüpft hatte und Holland am 30. Septemberräumte. Eben so misslich gestaltete sich die Lage der Dinge in der Schweiz.Korsakoff wurde am 25. September hei Zürich von Massena geschlagen, undzog sich nach Schaffhausen hinter den Rhein zurück. Hotze verlor zwischen demZüricher undWallerstädterSee gegen SoultSchlacht undLeben; Petrascli führtedie österreichischen Truppen bei Reineck auf das rechte Rheinufer. Suworowhatte Italien nach dem Falle der Citadelle von Tortona (11. September) verlassen,und näherte sich unter steten Kämpfen nach einem abenteuerlichen Zuge über diehöchsten Alpen dem Bodensee. Diese ungünstigen Ereignisse lenkten die Aufmerk-samkeit des Erzherzogs wieder gegen die Schweiz. Er liess die Festungswerke vonMannheim schleifen, und setzte sich mit 27 Bataillonen und 46 Schwadronen gegenVillingen in Bewegung, wo er am 7. October eintraf. Zur Deckung des Rheinsblieb General Sztäray mit Truppen und Landsturm zurück. Der Erzherzoghoffte von dem Zusammenwirken der am Hoch- und Oberrhein aufgestellten, bei100,000 Mann starken österreichisch-russischen Heere die entscheidendsten Erfolge.Allein Korsakoff hatte bereits am 7. October das linke Rheinufer aufgegeben,und behauptete nur noch die durch einen Brückenkopf gedeckte Pontonbrücke beiBüssingen. Der Erzherzog, welcher, wie er sagt,nicht an der Tapferkeit der

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