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1 (1857)
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346
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umging mit Verletzung des neutralen preussischen Gebietes den rechten Flügel des FeldzeugmeistersGraf Wartensleben, der sein Corps (34,000 Mann) hinter der Lahn vereinigte, und sieh nach denGefechten bei Dietz und Limburg hinter den Main zurückzog.

Die pfälzische Regierung übergab Mannheim an Pieliegru. Dieser suchte die Verbindungzwischen Clerfayt und Wurms er (Oberrhein-Armee) abzusclmciden, indem er zwei Divisionenan beiden Ufern des Neckars hinaufrücken liess, die bis Heilbronn Vordringen sollten. Indessenwurden diese Truppen vom Feldmarschall-Lieutenant Quosdanovich bei Handschuhsheim(24. September) geschlagen und nach Mannheim zurückgeworfen. Mainz wurde von den Franzosenseit ihrem Übergange auch auf dem rechten Rheinufer blockirt.

Feldzeugmeister Clerfayt, welcher seine Hauptmacht hinter dem Main gosammelt hatte,liess ein Beobachtungs-Corps am Rhein stehen, überschritt den Main mit 42,000 Mann, undrückte an die Nidda vor. Durch diese Bewegung in der linken Flanke umgangen, hob Jourdandie Blockade von Mainz auf dem rechten Ufer auf, und zog sich lebhaft verfolgt bei Neu-wied, Bonn, Köln und Düsseldorf über den Rhein zurück. General der Cavallerie Wurmserschlug Pichegrus Mitte bei Mannheim und umschloss die Stadt, die sich am 22. Octoberergab.

In der Nacht des 28. October führte Clerfayt einen Theil seines Heeres über die Rhein-brücke bei Mainz, erstürmte am folgenden Tage die Verschanzungen der Blockade-Armee undtrieb diese bis hinter die Nahe zurück. Pichegru zog sich nach diesem unerwarteten Ereignissehinter die Pfrhn, Jourdan mit der Sambre- und Maas-Armee gegen die Mosel.

Clerfayt schlug die ihm am linken Rheinufer gegenüberstehenden Heere während desMonats November in mehreren Gefechten (Pichegru an derPfrim, bei Frankenthal, bei Türkheimu. a.; Jourdan an der Nahe und an der Glan), und drängte Pichegru nach Zweybrück, Jourdanüber den Hundsrück gegen die Mosel zurück. Gegen Ende des Jahres endigte ein Waffenstill-stand die Feindseligkeiten.

Mit dem Frühjahre 1795 vereinigte der Wohlfahrts-Ausschuss die Armee von Italien unddie Alpcn-Armee in eine einzige (die italienische Armee), und übertrug das Commandoderselben dem General Kellermann, der die Weisung erhielt, sich auf die Verteidigung zubeschränken.

Bei dem Eintritte der besseren Witterung besetzten die Franzosen wieder den Kamm derGebirge und verschanzten ihre Stellungen in der Riviera.

Die lombardische Armee bezog Mitte April einige Cantonirungen zwischen Aqui,Alessandria, Tortona und Voghera. Feldmarschall-Lieutenant Colli zog seine Truppen (Öster-reicher und Piemontesen) am Tanano und den Quellen der Bormida zusammen. Die gesammteStreitmacht der Verbündeten betrug 53,000 Mann (31,000 Österreicher, 22,000 Piemontesen). Vondiesen erübrigten indessen nach Abschlag der verschiedenen Besatzungen nur 42,000 Mann zurVerwendung im freien Felde.

Im Monate Juni rückte Feldzeugmeister De Vins mit 25,000 Mann in die Riviera, nahmdie verschanzten feindlichen Posten Madonna del Monte, Settepani und San Giacomo und besetzteSadona. Kellermann zog sich in die Stellung bei Loano zurück.

Collis gleichzeitige Angriffe gegen den linken Flügel der Franzosen scheiterten, sowie dieenglische Flotte (unter Admiral Hotham und Commodore Nelson) ihre zugesagte Unterstützungunterliess. Kellermann zog sich in die Stellung bei Borghetto. DeVins rückte näher in die Linievon Rocco Barbena, Monte calvo bis an die Küste bei Loano.

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