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1 (1857)
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Moreau belagerte seit 1. Juni Ypern. Es fiel am 19. Am Tage zuvor setzte Jourclan mitSO,000 Mann zum fünften Male über dieSambre und schloss Charleroy zum fünften Male ein.Die abgebrochene Schlacht bei Fleurus (26. Juni) endigte mit dem Rückzuge der Verbündeten.Charleroy hatte sieh schon am vorhergehenden Abend ergeben.

Feldzeugmeister Graf Clerfayt zog sich nach Gent, der Herzog von York nach Renaixzurück. Mons, Brüssel, Namur, Antwerpen wurden von dom Verbündeten verlassen. York undOranien übernahmen die Vertheidigung Hollands, Coburg ging mit den österreichischen und Reichs-truppen hinter die Maas und Ourte. Pichegru nahm Lüttich (27. Juli). Moreau eroberte Trier(9. August) und bedrohte dadurch die linke Flanke der an der Maas stehenden Truppen. Der Fall derFestungen Nieuport, Ecluse, Landrecy, 16 Quesnoy, Valenciennes und Conde vollendete dieEroberung der Niederlande. Der Herzog von York zog sich hinter die Maas, die Holländer zwischenihre Grenzfestungen zurück.

Jourdan wendete sich nun mit 80,000 Mann gegen den linken Flügel des kaiserlichen Heeres.Clerfayt (nach Coburgs Rücktritt Heerführer) wich nach einem am 2. October gelieferten Treffenhinter den Erft und den Rhein zurück.

Nach Yorks Rückzug hinter die Waal fiel das von 6000 Österreichern durch 46 Tage ver-theidigte Mastricht (9. November).

Die Verbündeten standen im November zwischen Gertruidenburg und Heusden (Holländer)zwischen der Waal, dem Leck und der Yssel (Wallmoden mit den Engländern, Hannoveranern u. a.);Alvintzy von Emmerich bis Roerot und Mühlheim; die kaiserliche Hauptarmee am rechten Rhein-ufer von Mühlheim bis Mainz.

Luxemburg vertheidigte Feldmarschall Baron Bender mit 12,000 Mann, musste sich aber am10. Juni 1795 wegen Iiungersnoth ergeben.

Pichegru umging im December, durch den eingetretenen starken Frost begünstigt, die Stellun-gen der Holländer, und nöthigte sie nach der Einnahme Amste rdams (19. Jänner 1795) zur Unter-werfung. Holland bildete von nun an die batavische Republik. Die Engländer zogen sich nach undnach hinter die Linge, den Leck, die Yssel, die Ems und Weser zurück, Alvintzy folgte dieserrückgängigen Bewegung, wurde im März von einem preussischen Corps abgelöst, und rückte gegendie Sieg. Die Preussen schlossen am 5. April 1795 Frieden mit Frankreich. Die Engländox - ,Hannoveraner, Braunschweiger und Hessen zogen in die Heimath.

Die Rhein-Armee der Verbündeten stand Anfang 1794 unter dem Herzoge Albert vonSachsen-Teschen und dem preussischen Feldmarschall Baron Möllendorf. Sie schlug die fran-zösische Mosel-Armee bei Kaiserslautern (23. Mai), trat aber den Rückzug an als Michaud einenallgemeinen Angriff gegen ihre Stellung ausführte. Möllendorf zog gegen Mainz, Herzog Albert beiMannheim über den Rhein.

Moreau drang mit der Mosel-Armee gegen den Hundsrück, Michaud mit der Vogesen-Armeegegen Kreutzenach vor. Möllendorf wich hinter den Rhein. Rheinfels wrnrde am 2. November vonden Verbündeten geräumt; Mainz von den Franzosen blockirt; die Rheinschanze bei Mannheim ihnenam 25. December übergeben.

Feldzeugmeister De Vins stand im Frühjahrl794 mit der vereinigten österreicliisch-sar-dinischen Armee auf dem Kamme der Alpen und Apenninen, in den dahinter liegenden Thälernund in der Grafschaft Nizza.