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wurde dann am 12. April auf den Monte Fajalc entsendet, und erhielt Befehl,schleunigst nach Dego aufzubrechen, um an dem Gefechte daselbstTlicil zu nehmen.Ein Irrthum im Datum des Befehls vcranlasste, dass Wukassovich erst am 15.am Kampfplatze erschien, indess das unglückliche Gefecht bei Dego schon Tagesvorher Statt hatte. Wukassovich brachte aber mit seinen 5 Bataillonen, die nichteinmal Geschütze hatten, eine solche Verwirrung in die französische Armee, dassdiese wie durch einen Zauberschlag das ganze Corps Bcaulieu’s vor sichwähnte. Er eroberte 19 Kanonen, 28 Munitionswagen, machte 500 Gefangeneund vertheidigte sich mit dem eroberten Geschütze volle zwei Stunden gegen dasmittlerweile zusammengezogene, von Massena selbst in drei Colonnen angeführtefranzösische Heer, bis er, der Übermacht weichend, über Spigno nach Acqui denRückzug antreten musste. Nun warf er sich nach Mantua, unternahm von hier ausam 16. Juli einen gelungenen Ausfall, mit dem auch eine Eouragirung verbundenwar, und half an Wurmser’s Seite diesen Platz vertheidigen, bei welcher Gele-genheit er durch seine grossen mathematischen Kenntnisse die wichtigsten Diensteleistete. Im September commandirte er, zum General-Major vorgerückt, in Tiroleine Brigade, und wurde am 3. bei St. Marco durch einen Sturz vom Pferde ver-wundet. Das Jahr 1799, in welchem er Inhaber des neu errichteten 48. Infanterie-Regiments wurde, war nicht weniger ruhmvoll für Wukass o vi ch. Er nahm beiVerderio den französischen General Serruricr gefangen, eroberte als Comman-dant der Avantgarde Novara, Vercelli, Arona, Ivrea, die Castelle Bardo, Vcrva,die Citadclle von Casale, besetzte Turin, nahm Cherasko, entsetzte das belagerteCeva und bemächtigte sich Mondovi’s. Als Fcldmarschall-Licutcnantstand W ukas-sovicli im Jahre 1800 bei Bellinzona, um Bonaparte den Übergang über denGotthard zu wehren, wurde aber zum Rückzüge nach Mailand gezwungen. Diesenführte er in der grössten Ordnung aus und rettete alle Vorräthc, die sich in Mailandund auf seinem'ferneren Marsche nach Mantua vorfanden. Nach dem Rückzugeüber den Mincio übernahm er ein Corps in Tirol.
Im Jahre 1805 commandirte Wukassovich in Italien in den tessinischcnBergen; 1809 zeichnete er sich bei Aspern und Wagram aus, wurde in letztere.!'Schlacht am 6. Juli tödlich verwundet und hauchte am 9. August zu Wien seineIleldenseele aus. Wukassovich war einer der ausgezeichnetsten Soldaten undeine hervorragende Autorität.
Wie im Kriege, so war auch im Frieden seine ganze Tlnitigkcit dem Wolde desVaterlandes gewidmet. Die schönen Strassen über den Wratnik nach Zengg und vonKarlstadt nach Fiume wurden nach seiner Angabe und unter seiner Leitung angelegt.
Vorm, Freiherr von Stcrbetz, Johann, Major, zu Auschc in Böhmen imJahre 1746 geboren, wurde 1758 Gemeiner in der Artillerie und machte die Feld-züge des siebenjährigen Krieges und den bayerischen Erbfolgekrieg als Unter-
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