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in der That mit einigen Freiwilligen und dem Rcgimcnts-Caplan Basi 1 i usB os niakvon JohannPalffy-Infanteric gleichzeitig mit dem Genie-Major Fürst d cLi gn c (s. d.)den Wall und behauptete sich daselbst bis zu der am nächsten Tage erfolgten Capitu-lation desPlatzes. Früher noch begleitete er den als Geisel in die Festung abgeschicktenLieutenant Graf P a ulEsztcrhäzyin der Eigenschaft eines Dolmetsch, so wie er nachbewirkter Einnahme die abziehenden Türken nach Zwornik escortirtc. Am 22. Maidesselben Jahres attaquirte Sokolovich mit demFreicorps die feindlichen Furagierebei Sellesnik, und war in dieser Epoche unermüdet, dem Feinde Abbruch zu thun.
Er starb am 10. März 1789 im Felde, 35 Jahre alt.
"WUKASSOVICH, Joseph PhilippFreiherr, Fcldmarschall-Lieutonant, Inhaberdes 48. Infanterie-Regiments, stammte aus dcrLikka, wo sein Vater als Grcnz-Officierdiente, und war zu St. Peter im Jahre 1755 geboren. Wukassovich, ein Zöglingder Neustädter Akademie, trat 1781 als Fähnrich in das Grenz-Regimentund bereisteals Lieutenant im Jahre 1780 Montenegro, bei welcher Gelegenheit er sich diegenaueste Kenntniss des Landes erwarb. Diese sollte ihm bei Beginn des Türken-krieges 1788 sehr zu Statten kommen. Im hohen Aufträge ward ihm zu Ende Jännerals Hauptmann des Likkaner Grenz-Regimonts eine schwierige Unternehmungdahin übertragen, welche er (wie es in einem vom Feldmarschall-Lieutenant Freiherrnvon Kempen in der österreichischen militärischen Zeitschrift, Jahrgang 1828, V.und VI. Heft vortrefflich abgefassten Aufsatz, auf den hier verwiesen wird, ganzrichtig heisst) „mit ruhmwürdiger Kühnheit begonnen, mit Geistesgegenwart undSchlauheit geführt und ebenso ehrenvoll als besonnen aufgegeben, als die Zweck-mässigkeit mit ihrer Fortsetzung verschwand“. Es galt, mit dem Pascha von Skutari,mit den Bewohnern von Montenegro, Albanien und der Herzegowina Verträge undBündnisse gegen die Türkei zu schliessen. Im März erreichte er Montenegro, imSep-tembcrverliesser das Land. Er hatte dem Feinde fast ohne Truppen und unter tausendGefahren viel Schaden zugefügt, und auf de 2 n Rückzüge durch kluge Anstalten demAllerhöchsten Dienste bedeutende Gelder und Vorräthe zu erhalten gewusst. Dieseruhmvolle That ward mit dem Ritterkreuz und der Ernennung zum Major belohnt.Unmittelbar darnach errichtete er theils aus den Montenegrinern, theils aus den inder Likka und in dem österreichischen Litorale Angeworbenen das sogenannteGyulay-Freicorps zu 12 Compagnien Infanterie und 4 Schwadronen Husaren inder Stärke von 3000 Mann, und wurde Oberst-Lieutenant und Commandant des-selben, kam jedoch im Jahre 1790 wieder zu dem Likkaner Rogimcntc zurück, woer 1794 zum Obersten vorrückte. In den Kriegen gegen Frankreich commandirtoWukassovich das componirteKarlstädter Bataillon, vertheidigte 1795 im Treffenbei Laono das Kloster La Certosa, welches der Feind in seinem Rücken liess,durch 9 Stunden, wurde jedoch durch Übermacht zur Capitulation gezwungen undgefangen. Im folgenden Jahre zeichnete er sich bei Voltri und Massone aus,