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und stieg in derFriedensepoclie von Stufe zu Stufe, so dass wir ilin bereits im Jalire1779 als Obersten und Commandantcn bei dem bestandenen 2. Walachen Grenz-Regimente finden.
Im Türkenkriege, seit 1787 zum General-Major vorgerückt, hatte er bei dervomGcneral derCavallerie Fürst KarlLiechtenstein unternommenenBelagerungder Festung Dubicza (25. April 1788) nach dem ersten unter der Anführung desGenerals Graf Kuh n misslungenen Sturme, da dieser nach erhaltenen zwei Wundendas Commando niederlegen musste, nicht allein die Truppe wieder ralliirt, son-dern auch, da mittlerweile der Festung beträchtlicher feindlicher Succurs zuge-wendet wurde und unsere Bresche-Batterien bereits erstiegen waren, die Türkenmit dem Bajonete sowohl aus diesen vertrieben, wie auch an der Spitze seinerMannschaft den Sturm auf die Festung fortgesetzt, der zweifelsohne gelungen seinwürde, wenn nicht Sclilaun bei dieser Gelegenheit durch den Leib getroffen undkampfunfähig gemacht worden wäre. Indessen war durch dieses tapfere Benehmennicht nur das Belagerungsgeschütz gerettet, sondern der commandirende FürstLiechtenstein gewann Zeit sein Corps wieder zu ordnen und den Feind zurück-zuschlagen. Nach erlangter Wiedergenesung wohnte Sclilaun dem zweiten Über-gänge auf das feindliche Gebiet, dem Angriff des feindlichen Lagers auf dem Berg-rücken Bergostan bei; erhielt die Aufsicht über die Reserve-Artillerie, dann jeneüber die Belagerung, Beschiessung und Bewertung von Dubicza und zeichnete sichbei allen diesen Gelegenheiten so vortheilhaft aus, dass ihm das Ritterkreuz undim Jahre 1790 der Freiherrnstand verliehen wurde. Am 1. Jänner 1794 zumFeldmarschall-Lieutenant befördert, wurde Sclilaun Divisionär in Bellowar, kam1797 in gleicher Eigenschaft nach Siebenbürgen, wo er bis zu der im Jahre 1808mit Feldzeugmeisters-Charakter erfolgten Pensionirung in Verwendung stand.
Schlaun starb zu Besanez imWarasdiner Comitate am 21. September 1825und hinterliess nur eine Tochter, welche sich 1816 mit Franz Freiherrn vonOttcnfels-Gschwind, k. k. geheimen Rath, vermählt hatte.
SOKOLOYICIl P aul von, Hauptmann im serbischen Freicorps, war zuVerseczgeboren und trat im Jahre 1775 als Cadet in das 9. Grenz-Regiment, wo er inkurzer Zeit zum Unterlieutenant vorrückte.
Als im Jänner 1788 in Sirmien das serbisclieFreicorps zumeist aus türkischenUntorthanen errichtet wurde, erhielt Sokolovich die Eintheilung alsllauptmannin dasselbe und erwarb sich bei dem Sturme auf die Palanka von Schabacz(24. April) das Ritterkreuz. Mit 60 regulären und 120 irregulären Soldatenunternahm er oberhalb Schabacz einen Streifzug und erhielt dann die Weisung, diodurch unsere Geschütze in Brand gesetzte Palanka zu stürmen. Auf dem Wegedahin ward er von Joseph II. mit den Worten aufgemuntert: „Machen Sie, dassSie in die Palanka kommen und den Wall ersteigen.“ Sokolovich erstieg auch