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1 (1857)
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Gleich darauf griff die preussische Reiterei unsere Infanterie mit solchem Ungestüman, dass sie bis in das dritte Regiment eindrang und vielen Schaden und Unordnunganrichtete; aber dAyasasa liess sie durch den Major Ravizza (s. d.) zur gele-genen Zeit attacjuiren, dass sie schnell zerstreut und in die Flucht geschlagenwurde. Kaum eine Viertel-Stunde darnach machte die preussische Infanterie einenneuen Angriff und brachte die Unsrigen noch einmal zum Weichen. Da nun ohneeine schleunige Abhülfe die Umstände auf dieser Seite von sehr bedauerlichen Folgenzu werden drohten, so sprengte dAyasasa eiligst zum Obersten Bosfort (s. d.)und beorderte 4 Schwadronen augenblicklich zum Einhauen. Diese rasche Attaquewar so glücklich, dass die Feinde zurückgetrieben, 17 Fahnen und einige Kano-nen erbeutet und 800 Mann gefangen genommen wurden.

Im Jahre 1762 zum Inhaber eines Kürassier - Regiments ernannt, wurded A y a s a s a Commandeur und bald darnach General der Cavallerie. Später zumInspector der Cavallerie und commandirenden Generalen in Ungarn befördert,beschloss er am 31. Mai 1779 seine ausgezeichnete Laufbahn.

PONIATOWSKY, Andreas Fürst, Feldzeugmeister, Inhaber des (später redu-cirten) 50. Infanterie-Regiments, ein Sprosse der berühmten polnischen Familie, warzu Krakau im Jahre 1735 geboren und trat im 17. Lebensjahre als Hauptmannbei dem Infanterie -Regimente Wallis Nr. 11 in Kriegsdienste. Schon in derSchlacht bei Prag, wo er schwer verwundet wurde, legte der Fürst die erstenProben des ihn charakterisirenden Muthes ab. Ungeachtet seiner Wunde hatteer sich an der Verfolgung des Feindes nach dem weissen Berge betheiligtund eine neue Blessur davongetragen.

Am 14. Juli 1757 war Poniatowsky der Erste, der in die befestigte StadtGabel eindrang, hiebei aber in den Hals verwundet wurde; kaum verbunden,stellte er sich wieder an die Spitze seiner Compagnie und unterstützte den Angriff,wobei er noch vier weitere Blessuren erhielt. Eine derselben zerschmetterte ihmden Schenkel; er blieb lange Zeit unter den Todten, bis ihn endlich seine Grena-diere vermissten, aus Anhänglichkeit aufsuchten und in Sicherheit brachten.Ausnahmsweise zum Oberst-Lieutenant im Regimente befördert, ward ihm inder 1. Promotion das Kleinkreuz zu Theil.

Schon im folgenden Jahre (1758) finden wir ihn als Obersten und Comman-danten des 50. Infanterie Regiments neue Thätigkeit entwickeln. In dem Treffenbei Maxen wurde das Regiment Wied, welches eine sehr vortheilhafte Anhöhezu nehmen suchte, durch ein ausserordentliches Kartätschenfeuer des Feindeszurückgehalten und durch den starken Verlust selbst in Unordnung gebracht.Poniatowsky, der im zweiten Treffen mit seinem Regimente stand, bemerktegleich, dass ein Regiment zu schwach sei diese Anhöhe, an der doch so vielesgelegen, zu gewinnen, und ersuchte den Brigadier mit seiner Truppe zum Wi e dschen