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Im Jahre 1731 nahm er hei Guido Starhemberg-Infanterie Dienste undkämpfte als Fähnrich in den Feldzügen in Italien. Im Türkenkriege wählte ihnFeldmarschall Wallis zum Adjutanten und ernannte ihn 1738 zum Hauptmann.1740 war Kleefeld an der Seite des Fürsten Lobkowitz in Böhmen, dann beiGeneral Batthyany Adjutant, rückte 1745 zum Oberst-Lieutenant vor und versahbis zum Aachener Frieden die Stelle eines General-Adjutanten bei der Armee. ImFebruar 1750 avancirte er zum Obersten bei dem 2. Banal-Regimente, regulirtediese Grenze und wurde 1754 in den Ritterstand erhoben.
Der siebenjährige Krieg, der ihm so viele Gelegenheit zur besonderen Aus-zeichnung bot, traf Kleefeld als Oberst des Sluiner Grenz-Regiments. Ercommandirte zumeist in den rauhen Wintermonaten die Postirungen und erhieltein eigenes fliegendes Corps anvertraut. In der Schlacht bei Kollin vcrtheidigteer mit 2 Bataillonen seines Regiments das vor der Fronte liegende DorfChotzen eine geraume Zeit, verlor dabei sein- Pferd unter dem Leibe und wurdeim Fusse verwundet. Bei dem Rückzüge des Prinzen Heinrich von Preussenaus den böhmischen Gebirgen in die Lausitz wurde Kleefeld am 19. Juli 1757vom General Iladik beordert, mit einem Corps Croaten und Husaren diesenRückzug zu beunruhigen. Er entledigte sich dieses Auftrages mit so viel Klug-heit und Thätigkeit, dass dem Feinde seine Backöfen, einige Kanonen und einTheil der Bagage abgenommen wurde; hiefür wurde Kleefeld General-Major.Im Juli 1758 stand derselbe bei Sebastianberg, um die Preussen im Erz-gebirge zu beobachten. Hier schlug er einen am 31. Juli vom Feinde beabsichtigtenÜberfall muthig zurück.
Im Feldzuge 1759 hatte Kleefeld an allen Unternehmungen der Reichs-armee in Sachsen Theil genommen, und sich besonders in dem Treffen bei Maxenausgezeichnet, wo er mit seinen Croaten die in Dohna und auf dem verschanztenGoldberge unter dem General Wunsch postirten Preussen vertrieb und bisFalkenhayn verfolgte.
Im Winter und Frühjahr 1760 machte sich der preussische ParteigängerFroidevilleim Erzgebirge und an den Grenzen des Voigtlandes sehr gefürchtetund verhasst, indem er besonders in der Gegend von Zwickau unerschwinglicheContributionen einforderte, den Einwohnern Getreide, Fourage, Pferde und Wägenwegnahm und überhaupt grosse Bedrückungen ausübte. Um nun diesen unver-antwortlichen Ausschweifungen ein Ende zu machen, bekam Kleefeld, welcherseinen Posten zu Plauen hatte, den Auftrag, nach aller Möglichkeit zu trachtendiesen Parteigänger mit seinem Commando aufheben zu lassen. Die grössteSchwierigkeit bestand darin, den vorsichtigen Froideville anzutreffen und ihnzum Stehen und zum Schlagen zu bringen; denn da dieser wohl wusste, dass alleLandeseinwohner ihn mit vieler Freude den Österreichern verrathen würden, sohielt er sich an keinem Orte länger als einen einzigen Tag auf und veränderte gar
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