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der Flesclie ein Logement anzulegen. Brady erhielt das Ritterkreuz und denösterreichischen Freiherrnstand. Im Jahre 1768 kam er als Major zu Hildburg-hausen-Infanterie Nr. 8, trat zehn Jahre darnach als Oberst in den Ruhestand undstarb zu Wien im Jahre 1800.
SCHRÖDER, Gottfried Johann Freiherr, Feldmarschall-Lieutenant, Sohneines preussischen Beamten, war zu Berlin 1735 geboren. Er trat im 17. Lebens-jahre in das Infanterie-Regiment Ncippcrg Nr. 7 und war bei Beginn des sieben-jährigen Krieges Hauptmann. Mit Ruttant und Brady (s, d.) erbot er sich, dieF1 e s c h e von J a u e r n i k während der Belagerung von Schweidnitz zu verthei-digen, und obgleich er mehrere Ausfälle geleitet, auch einige feindliche Angriffe aus-zuhalten hatte, war er doch glücklicher als seine beiden Kameraden, denn er wurdenicht verwundet. Trotzdem stand sein unermüdlicher Eifer und seine persönlicheTapferkeit denselben nicht nach und auch ihm wurde das Kleinkreuz und 1766der Freiherrnstand zu Theil. Schröder rückte in rascher Folge zum Obersten undCommandanten des 58. Infanterie-Regiments vor und war mit demselben bei Ober-Schwedeldorf (Jänner 1779) thätig. Im Jahre 1787 focht er, schon seit September1786 zum General - Major Befördert, gegen die insurgirten Niederländer, undunternahm mehrere Angriffe aufTournhout, welche aber misslangen und die Belgiernoch mehr zum allgemeinen Aufstande ermunterten. Bei Gent erneuert geschlagenund verwundet, wurde er abberufen, im ersten Feldzüge gegen Frankreich 1793aber an Beau lieu’s Stelle mit dem Oberbefehl betraut. Unglücklich im Treffen beiArlon, am 9. Mai, musste Schröder sich zurückziehen, kam dann in die FestungLuxemburg und half diese mit Feldmarschall Bender vertheidigen, wobei er vieleTalente und persönlichen Muth an den Tag legte und im Februar 1793 zum Feld-marschall-Lieutenant vorrUckte. Nach der Acquisition von Westgalizien wurdeSchröder Commandant zu Krakau. Erstarb zu Pellendorf in Nieder-Österreicham 18. Februar 1807.
PABLICZEK, Joseph, Oberst-Lieutenant, ein Böhme, erblickte in Deutschbroddas Licht der Welt; mit 17 Jahren trat er in die Armee, wohnte den Feldzügen inItalien, am Rhein, dem Türken- und dem Erbfolgekriege bei und stieg nach 25eifrigen Dienstjahren zum Hauptmann im Mineurcorps vor. Er war ein Officier vongrossen Verdiensten und hatte sich bei mehreren Belagerungen und Vcrtheidigungcnfester Plätze so vorzüglich benommen, dass er von seinen Befehlshabern überaH diebesten Zeugnisse erhielt. Während der Belagerung von Schweidnitz erwarb ersich aber als Commandant des Mineur-Detachements durch Legung von Minen undContreminen ganz besonderen Ruhm. Durch siebenWochen hatte Pab liczek mitden Mineurs unter dem Glacis den anstrengenden Minenkrieg geführt und einenbedeutendenAntheil an derlangenVertheidigung der Festung erworben, so dass er