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1 (1857)
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einstimmig der Aufnahme in den Orden würdig befunden wurde. Mit der Besatzungdas Schicksal der Kriegsgefangenschaft theilend, wurde Pabliczok nach seinerRanzionirung im Jahre 1764 Major und bei Einverleibung der Mineur-Brigade indas Ingenieur-Corps 1772 dahin eingetheilt. Pabliczek trat 1779 als Oberst-Lieutenant in den Ruhestand und beschloss sein Leben zu Prag am 24. Februar1781 im 68. Lebensjahre.

WALDHÜTTER von Mi nenb urg, Michael, Oberst-Lieutcnant; Siehenbürgenwar seine Heimath, Schässburg der Ort seiner Geburt; er begann die Laufbahn alsGemeiner bei dem Infanterie-Regimente Erzherzog Karl und war bei Beginn dessiebenjährigen Krieges Oberlieutenant. Seine heroische Tbat während der Belage-rung der FestungS cli weidnitz sucht vergebens ihres Gleichen in der Geschichte.Bei jedem Anlass, der ihn dem Feinde gegenüber führte, machte sich Waldhüttcrbemerkbar. Er hatte sich das vorzügliche Zutrauen seiner Commandanten und derGarnison erworben, um bei einem besonderen Vorfall verwendet zu werden. DieGelegenheit hiezu sollte sich bald bieten. Gegen Ende September waren die Preussendurch mehrere gesprengte Minen so weit vorgerückt, dass sie an den Pallisadcneine sehr tiefe Minengrube zu Stande gebracht hatten, mittelst der am folgendenTage eine neue Breche gesprengt werden sollte, welche den Fall der Festungunfehlbar nach sich gezogen haben würde. Dem Oberlieutenant Waldhüttcr,dessen Unerschrockenheit, Entschlossenheit und körperlicher Kraft man gänzlichvertrauen konnte, ward der Antrag gemacht, mit einigen Freiwilligen seines Regi-ments den Versuch zu wagen, den Feind aus dem Minentrichter zu vertreiben unddiesen zu zerstören. Er übernahm ohne Bedenken das gewagteWerk und wählte sichden Feldwehel II ai b a und 30 Mann seines Regiments (das heutige Kaiser Alexander-infanterie-Regiment) für das kühne Unternehmen. Um den Feind irre zu führen,sollten in der Nähe zwei kleine Minen gesprengt werden, und dies das Signal zumAngriffe sein. Es war am 27. September. Während dieser Vorkehrungen rangirteWaldhütter seine 30 Freiwilligen, nahm den Feldwebel Haiba an seine Seite,und sobald die Minen gesprengt waren, lief ersammt der Mannschaft mit gezogenemSäbel auf den Trichter los. Unverzagt sprang nunW aldhütter mit demFeldwebolIlaiba in denselben, ebenso unverzagt folgten ihnen die 30 braven Ungarn mitdem Säbel in der Faust in die 24 Schuh tiefe Minengrube nach. Aber die Preussenwaren auf ihrer Hut und empfingen die gleichsam aus der Luft Ilorabgeflogenentlieils mit scharfen Schüssen, tlieils kniend mit gefälltem Bajonet. Von den 30Helden wurden 13 getödtet oder verwundet; Wal dhiitter selbst empfing durcheinen Bajonetstich eine Streifwunde von der Wange bis über die Schläfe hinauf.Nichts destoweniger brachte dieser seltsame und gewagte Angriff, wie nicht minderdie unerhörte Entschlossenheit des Anführers den Feind so sehr aus des Fassung,dass derselbe, als Oberlieutenant Waldhüt t er seinen Soldaten mit entschlossener