Man vergleich? unsre Zellen m't den damaligen, wo sich-unsre Barer immer wehr und mehr durch wechselseitige Ban-de der Freundschaft zu vereinigen gesucht, und sich, außerdem natürlichen Rechte, die Namen Vater, Sohn undBruder beygelegt haben. Diese glücklichen Zeiten sind nichtmehr, wir haben auch säst die Keime solcher zärtlichen Mliebevollen Empfindungen ausgercutct: diese geheiligten
Pfänder und Namen, welche unsre Barer mit so viel Edel-muth und Mühe zu vermehren bedacht waren, und welchedie Natur selbst über alle andre Würden gestehet hat, sindbeynahe verächtlich geworden. Es scheint, daß man sichschäme, sie zu führen und die Bande der Blntsftcundschchnichtv angenehmes mehr für uns haben.
Das Hirngespinnst des hohen TouS des Wohlstands,ein Ekel gegen das Natürliche, machen uns zum Theil ge-gen den Ruf der Barer und die Empfindungen des Her-zens künstlich sühllos.
Wenn wir diese Wahrheiten aus die Drille anwendenwollen, so, bemerken wir, daß es fast das Ansehen habe,als ahmten wir heut zu Tage mehr ihren Thorheiten alsihren Tugenden nach.
Die Vewegungsgründe zu den Duellen her Alten undden Aweykämpftn der Vorzeit, scheinen, wo nicht ganz un-schuldig, wenigstens doch weit weniger vcrabschcuungs-undstrafwürdig zu seyn, als eS die Ursachen sind, welche dieneuern Duelle gewöhnlich veranlassen.
Die ersten Aweykampfe wurden eigentlich, wie wir inder Ersten Abtheilung ersehen, zum allgemeinen Besten ein-geführt. Man suchte ehedem eine kleine Anzahl Zwcykäui-pftr auS, um das Blut beyder Armeen zu schonen, welch!