II. Abschnitt.
l
> Von der Nothwendigkeit einer guten Erziehung»
? tvian hüt es schon lange gesagt, die Leidenschaften, bis! Unordnungen, die Mißbrauche sind in der moralischen Welt,i- tdos in der physischen die Stürme; die Psychologie erklä«r «t uns, wie sie in der Natur der Seele gegründet, diel EeschichrskunVe und die Erfahrung belehren uns, wie sie, ofi zu Erreichung vieler guten Absichten nüzlich sind. DieE Philosophie und die Religion überzeugen uns, daß aus Ver-s pirrung in den Theilen endlich Ordnung und Harmonie im' Fmzcn entstehen können. Allein soll uns dieses bewegen,
. den Wunsch nach Stille und Ruhe in der sittlichen Welk, alv lächerlich zu verwerfen ? Ich sehe hiezu keinen vernünsi-l tlgcu Grund. Gibt es Uebel in der Welt, die durch mensch-l liche Kräfte nicht ganz vertilgt werden können, so bleibt eSdoch immer Pflicht, sich mit Gewalt gegen sie zu siem«! ircn, sie zu schwachen und zu vermindern, an Emkräftungs der Voruttheile zu arbeiten und die Annäherung zur Voll-kommenheit zu erleichtern und zu befördern. Der Eifer,l Gutes zu thun, und nüzlich zu werden; das erhabene Be-l streben nach der wahren Vollkommenheit, durch welche der^sterbliche Mensch, so viel es seine Schwachheit erlaubet,> die Absichten seines unendlichen Schöpfers einsieht, und daSGlük, ein Wohlthäter seiner Bruder zu seyn, allen ander«
s