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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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I!. Abschnitt»

Durch die Turniere wurden die Duell? noch gang-barer gemacht,

--nn versichert zwar, daß die Duellftsucht schon vorherdurch die Wiederherstellung der Rechrsgelehrrheic im Dcci-deut, gar sehr entkräftet worden. Tle'ß geschah ungefährum das Jahr ngo, da der Kaiser Eathar it. als er demPabst Knnoccns 1i. nach Italien zu ä.ülfe geeilt, in derStadt Amr.lst vas berühmte Buch der Pandcktcn antraf.Die Duelle behielten aber nugeachiet di-ses Eefezbuchs undder Auslegungen desselben, ihren Gang, nach wie vor; jasie wurden vom Kaiser Friedrich zz mbarossa aufs Neueautorisirr, als welcher die Unschuldöprvb durch ein Duellbestätigrc. Mancherley Ursachen gaben Anlaß dazu; beson-ders die Einbildung von dem Rechte der angebornen Frey-heit, welche der Knechtschaft entgegen gc'ezt wuroe; dieeitle Ehre, eine erhabne Seele nach der Stärke des LcibcSzu messen. Daher entstanden die Ritterorden.

Um die Mt, als die Pandekten wiedergefunden worden,und das römische Recht wieder zu einiger Ausübung ge-bracht war, kam der Gebrauch der Turniere auf, dersich unter den Franzosen und benachbarten Völkern sehr aus-breitete. DaS verderbliche Lehenssystem trug nicht wenig zudem seltsamen Gemische bey, das den Geist der Ritterschaftcharakterisier. Ungefähr um das eilfte Jahrhundert findet