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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
Entstehung
Seite
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Vl. Abschnitt.

Von, Ursprung der Ritter und Ritterorden.

wollen uns bey den fabelhaften Umstanden des durchKonstantin gestifteten Ritterordens nicht aushalten, sonderstnur so viel bemerken, daß weil die Grundregeln dieses Or-dens, die 1624 zu Trident gcdrnkc worden, eben die-jcnigen sind, die der Kaiser Isaac Angelus LomnenuSnyo hatte ausgehen lassen: es sehr wahrscheinlich ist, daßer auch der erste Stifter dieses Ordens sey. Daher mastauch gemeiniglich den Ursprung dieser Ritter aus seinemHause hcrrcchnct. Aller dieser Ungewißheiten und Zwei--ftl ungeachtet, bleibt der Orden selbst, bey seinem, eilige--bildeten Alterthum. Die meisten Commandcricn stehen un-ter der Ortomannischen Pforte, und sind daher sehr un-fruchtbar. Die Ritter, welche aufgenommen werden, sindverbunden, daS Bekenntniß deS Glaubens abzulegen, dasPabst Pins I V. Anno 156g. verfertigte: Sie thun ein Ge-lübde, die Wittwen und Waisen zu vertheidigen- der Kon-srantinischcn Kriegsfahne des heil. Georg zu folgen ; für dieKirche und Religion tapfer zu fechten; so demüthig zu seyn,-als sie nur können, und wann sie sterben, dem Orden et-was zu vermachen.

Die Ritter von St. Georg haben einen sehr alten undreichen Orden vor sich, der sich im Orient und Occidcntsehr weit ausgebreitet hat.