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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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man sie in Frankreich, Aber schon lange vorher lag derEaamc hiczn bereit oa. Hier und in Engn.a.d hat sie amfrühesten und am längsten und schönsten geblüht.

ES war wirklich eine der klügsten militärischen und po-litischen Anordnungen , indem dadurch die körperliche Stärkegeübt, und die Seele mit großen edlen Empfindungen derEhre des Wohlwollens und der Religion genährt wurde«

Die Turniere 'hatten den Zweck, daß die Leute durchdiese ritterlichen Vorspiele zu tapfern Heldenthaten im Kriegeangewiesen werden sollten. Sie sollten in Fnedenszeitenein lebhaftes Bild der Schlacht seyn, und ein aufmuntern-des Schauspiel der Tapferkeit edler Ritter.

Ihr eigentlicher Ursprung verliert sich ins graue, Alter-thum binaufi Schon die alten Deutschen, die Eacitus be-schreibt, und die mit ihnen verwandten Visier hatten, wiewir bereits bemerkt haben- Kampfüvrmgcn für die Jugend.

Eigentlich treffen wir sie auch wieder- sagt ein helldcn-ikender philosophischer Geist unsrer Zeuch) nur unter verän-dertem Namen, in Griechenland Um Nicht als ob man strengedamit behaupten wollte- daß die alten Nachahmungen der-selben seyn sollten. Können nicht vetschicdnc Nationen aufeben dieselbe Erfindung oder Anordnung stoßen? Vor-nehmlich wenn die Erfindung von der Beschaffenheit ist,daß sie ihren Grund in den ähnlie.ea Sitten und Neigun-gen eines Volks hat? Man erinnere sich unter den Grie-chen ihrer verstl iedenen Arten der Kampsspiele, Ringen,Cesiespie!, Wagenrenntn, Larfcn, Waffenkampf n. dgl.Heiner und Diraii haben uns die lebendigsten Gemälde da-von geliefert. Die Phantasie hebt sich mit ungewöhnlicher

*) Ueber den Geist und die Geschichte des Ritterwesens älterer

Zeit,