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Mattyrer , gezählt, die entweder in einem Zweykampf sieg-ten, oder ihr Leben einbüßten, zumal wenn es dabey aufKlrchengüter ankam. Ja, man hatte die Religion derge-stalt mit dem Duclliren verbunden, daß vorher von denParteyen, ehe sie ihren Kampf antraten, einige gottesdienst-liche Handlungen angestellt werden mußten. Man brachtedie vorhergehende Nacht in den Kirchen vor dem Altar zu;man rief besondre Heilige, insonderheit den guten RitterSt. Georg, um Beystand an; man legte eine Beicht ab,«nd empfing darauf das Sakrament. Man glaubte sogar,daß man durch dergleichen andächtige Handlungen, neueKräfte zum Kampf gegen seinen Feind, erlangen konnte.
Die Begierde also, Blut zu vergießen, konnte unter denDeutscheit noch nicht gehindert werden. Die christliche Sit-lenlehre hatte ihre Herzen noch nicht erweicht, und die Ge-selligkeit hieß noch keine Tugend.
Das Elend noch größer und den Uebcrsiuß der Kriegerin Europa dünner zu machen, erdachte der Pabst die Kreuz-züge. Zu diesen Zeiten der heiligen Züge vermehrte sichjene Art der Zweykämpfe, und endlich verwandelten sie sichins Duell.